Das aktuelle VR Interview

Im Dialog mit unseren Mitarbeitern

Im VR Interview beantworten wir Fragen zu aktuellen Themen. Alle zwei Wochen ist ein Mitarbeiter der VR Bank im Dialog mit der Bayernwelle Südost und OVB24. Das VR Interview steht Ihnen auch als Podcast zur Verfügung.

29.03.2017 - Das "Viele-schaffen-mehr"-Crowdfunding-Portal

Seit gut einem Jahr bietet die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen ihr „Viele-schaffen-mehr“-Crowdfunding-Portal zur Finanzierung von Projekten an. Um was es dabei genau geht und wie es angenommen wird, darüber sprechen wir mit Rolf Hasslach, Geschäftsführer der Bürgerstiftungen Berchtesgadener Land und Traunsteiner Land.

VR Interview
Rolf Hasslach - Geschäftsführer der Bürgerstiftungen Berchtesgadener Land und Traunsteiner Land

Rolf Hasslach: Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost fördert und unterstützt bereits seit vielen Jahren gemeinnützige Einrichtungen und Vereine. Sie wendet dazu jährlich rund 250.000 Euro auf. Daran hat sich nichts geändert. Mit dem „Viele-schaffen-mehr“-Portal übertragen wir den Genossenschaftsgedanken ins Internet und bieten den Einrichtungen und Vereinen eine Unterstützung, die weit über die bisherige Spendenpraxis hinausgeht.

OVB24: Was kann man sich denn darunter vorstellen?

Rolf Hasslach: Gemeinnützige Einrichtungen und Vereine verfügen ja schon über einen Kreis von Förderern und Unterstützern. Den brauchen sie auch weiterhin. Durch die Veröffentlichung eines Projekts im Internet erweitern wir diesen Kreis. Zusätzlich unterstützen wir auch durch Plakate und Flyer in unseren Filialen, durch Pressearbeit in Form von redaktionellen Beiträgen und natürlich nutzen wir moderne Medien wie facebook.

OVB24: Fällt mit dieser organisatorischen Unterstützung dann die finanzielle Unterstützung durch die VR Bank weg oder gibt es die noch zusätzlich?

Rolf Hasslach: Neben der organisatorischen Unterstützung fördert die VR Bank Oberbayern Südost die Projekte auch finanziell, indem sie jede Spende um 25 Prozent aufstockt. In Zahlen: Wenn das Projektziel 25.000 Euro ist, müssen nur 20.000 Euro an Spenden generiert werden, 5.000 Euro legt die VR Bank obendrauf.

OVB24: Das hört sich ja sehr gut an. Gibt es schon Einrichtungen oder Vereine, die das „Viele-schaffen-mehr“-Portal nutzen?

Rolf Hasslach: Ja, bereits im ersten Jahr konnten wir zwei Projekte äußerst erfolgreich abschließen. Sowohl für die Jugendsiedlung Traunreut wie auch für die Schützengesellschaft Ulrichshögl gingen mehr Spenden ein als erwartet. Aktuell laufen vier Projekte: In Inzell soll ein Waldkindergarten entstehen, die Grundschule Grabenstätt ist mit dem Projekt „Unsere bairische Zauberflöte“ vertreten, das Kriseninterventionsteam der Malteser in Traunstein sammelt für einen Defibrillator, die Bergwacht Berchtesgaden muss die Erweiterung ihrer Bergrettungswache finanzieren und die Sektion Teisendorf des DAV möchte einen Boulderraum einrichten.

OVB24: Wie komme ich denn auf dieses „Viele-schaffen-mehr“-Portal.

Rolf Hasslach: Das Portal ist unter der Web-Adresse der VR Bank zu erreichen, also www.vrbank-obb-so.viele-schaffen-mehr.de. Hier kann man sich über die Projekte informieren und wer ein Projekt mit einer Spende unterstützen möchte, kann das direkt und bequem online erledigen.

15.03.2017 - Riester-Fondssparplan UniProfiRente/4P

Viele Deutsche befürchten seit Jahren, im Ruhestand den Gürtel enger schnallen zu müssen, weil die gesetzliche Rente allein nicht reicht. In Zeiten von Null- oder gar Negativzinsen ist die Motivation, zusätzlich privat vorzusorgen, naturgemäß ebenfalls nicht sehr ausgeprägt. Was man trotzdem tun kann, erklärt Stefan Franzler, Privatkundenberater bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Stefan Franzler - Privatkundenberater der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Stefan Franzler: In der Tat reizt die aktuelle Zinssituation nicht unbedingt dazu, etwas für den Ruhestand zur Seite zu legen. Dennoch – es ist wichtig und es gibt eine Möglichkeit sinnvoll vorzusorgen. Auch wenn Sie gelegentlich in der Kritik steht – sie ist, wie es so schön heißt: alternativlos. Ich spreche von der Riester-Rente oder wie wir sie nennen, die UniProfiRente.

OVB24: Warum ist sie alternativlos und wo liegen die besonderen Vorteile?

Stefan Franzler: Die Riester oder UniProfiRente ist in meinen Augen aus drei Gründen alternativlos: erstens, weil sie über staatliche Zuschüsse besonders gefördert wird.
Zweitens, weil sie von der Entwicklung des Aktienmarktes profitiert und drittens, weil die eingezahlten Beiträge und die Zulagen garantiert sind. Ich habe also absolute Sicherheit, dass ich meine eingezahlten Beiträge und die Zulagen auch wieder zurückbekomme.

OVB24: Wie stellen sich die Zulagen denn dar, können Sie hier mal ein Beispiel nennen?

Stefan Franzler: Ja gern. Nehmen wir ein berufstätiges Ehepaar mit zwei Kindern, 7 und 10 Jahre alt. Das Vorjahreseinkommen betrug brutto 35.000 Euro. Um in den Genuss der vollen staatlichen Zulagen zu kommen, muss das Ehepaar 4 % des Vorjahresbruttoeinkommens sparen, in diesem Beispiel also 1.400 Euro.

Davon werden aber die staatlichen Zulagen von 308 Euro für die Ehegatten und 485 Euro für die beiden Kinder abgezogen. Das heißt, das Ehepaar muss selbst noch 607 Euro jährlich bzw. monatlich rund 51 Euro sparen. Das sind nur knapp 44 % des Jahresbeitrags, 56 % legt der Staat drauf.

OVB24: Besser kann man in der Tat wohl kaum vorsorgen. Aber die Riester-Rente steht auch in dem Ruf, umständlich und aufwändig zu sein.

Stefan Franzler: Der Vorwurf war in der Einführungs- und Anfangszeit sicherlich berechtigt. Aber hier hat es inzwischen zahlreiche Vereinfachungen gegeben. So muss man beispielsweise seit Einführung des Dauerzulagenantrags die Zulagen nicht mehr jedes Jahr aufs Neue beantragen, was gerne mal vergessen wurde. Wichtig ist aber, der Bank Veränderungen beim Einkommen oder beim Familienstand mitzuteilen, da diese Informationen unmittelbar Auswirkungen auf die Zulagenhöhe haben.

Mein Tipp: Verschenken Sie keine Zulagen und damit kein Geld. Lassen Sie Ihren Vorsorgevertrag von Ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost prüfen. Und wenn Sie noch gar keinen Vertrag haben, schließen Sie besser heute als morgen einen ab und sichern Sie sich so die Zulagen. Es geht um Ihr Geld und Ihre Zukunft.

01.03.2017 - Gold – Inflationsschutz und Wertsicherung

Die Zinsen für Spareinlagen und Kapitaleinlagen sind momentan auf dem Nullstand. Man muss froh sein, wenn man für seine Einlagen „noch nichts bezahlt“.

Welche attraktive Alternative es im Rahmen einer Vermögensanlage in Gold gibt, erklärt uns heute Richard Stangl, Filialleiter und Privatkundenbetreuer bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Richard Stangl - Privatkundenbetreuer der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

OVB24: Guten Tag Herr Stangl, warum sollten Anleger genau jetzt in Gold investieren?

Richard Stangl: Die jüngsten Aussagen der Europäischen Zentralbank sind eindeutig. Die Zinsen im Euroraum werden auf absehbare Zeit niedrig bleiben. Gleichzeit steigt die Inflationsrate wieder. Die Sparer in Deutschland laufen daher Gefahr, langfristig herbe Vermögensverluste zu erleiden und sollten daher ihre Anlagestrategie überdenken.

Nachdem ein Großteil des Vermögens der deutschen Anleger nach wie vor auf gering oder gar nicht verzinsten Tages- oder Termingeldkonten liegt, besteht dringend Handlungsbedarf für alle, die auch in Zukunft ihr Vermögen erhalten möchten.

OVB24: Welche Strategie sollten Anleger mit einem Investment in Gold verfolgen?

Richard Stangl: Besonders die langfristige Vermögensplanung und die private Alterversorge sehen sich angesichts der drohenden Entwicklung gewaltigen Anforderungen gegenüber. Die Umschichtung in Aktien und Unternehmensbeteiligungen ist hier nur ein Teil der Problemlösung, vor allem weil viele Anleger diesen Anlagen sehr skeptisch gegenüber- stehen.

Hierbei kommen nun die Sachwerte wie Immobilien und Gold ins Spiel. Mit dem VR Vermögensschutzpaket empfehlen wir unseren Kunden seit Jahren, ihr Vermögen in unterschiedliche Anlageklassen zu streuen; und hierbei spielt auch Gold eine wichtige Rolle.

OVB24: Für wen eignen sich Anlagen in Gold?

Richard Stangl: Edelmetalle sind Wertsicherungsinstrumente, weshalb sie eher nicht für die Erzielung von kurzfristigen Renditen geeignet sind. Physisches Gold ist in erster Linie dazu da, bestehende Werte abzusichern. Die grundlegende Idee, die hinter dem Erwerb von Gold steht, besteht darin einen Vermögenswert zu haben, der wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Krisen übersteht. Auch heute gilt der Goldpreis noch als Seismograf für den wirtschaftlichen und politischen Zustand der Welt.

Gold eignet sich für viele unserer Kunden; am besten besuchen Sie uns in einer unserer Fililalen und lassen sich durch unsere fachkundigen Mitarbeiter beraten.

OVB24: Wie hat sich der Wert des Goldes in der Vergangenheit entwickelt?

Richard Stangl: Im vergangen Jahr wurden weltweit 4.309 Tonnen Gold verkauft. Die Nachfrage nach Gold stieg auf ein Drei-Jahres-Hoch — bis Ende September 2016 ist der Goldpreis um 25 % gestiegen. Das zeigt entweder die Attraktivität der Goldanlage oder die Unsicherheit aufgrund der derzeitigen weltwirtschaftlichen und politischen Situation.

OVB24: Auf welche Faktoren sollten Anleger beim Erwerb von Gold achten?

Richard Stangl: Beim Erwerb von Gold sollte das Feingewicht im Fokus stehen. Das Edelmetall wird in Gramm oder Unzen gehandelt. Es kann auch in Teilunzen investiert werden (halbe, viertel, zehntel, zwanzigstel). Diese Möglichkeit erlaubt auch Anlegern mit einem kleinen Geldbeutel das wertvolle Edelmetall zu erwerben oder es als „besonderes“ Präsent zu verschenken.

Der wichtigste Aspekt bei der Geldanlage ist das Vertrauen zu Ihrer Bank. Wir als Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost, stehen Ihnen zu jeglichen Fragen rund um Finanzen zur Seite. Bei uns finden Sie Gold, aber auch Silber und Platin.

Die Berater unseres Hauses informieren Sie gern. Sprechen Sie diese einfach bei Ihrem nächsten Besuch in einer unserer Filialen an, oder vereinbaren Sie telefonisch über unseren VR Service einen Termin. Wir sind auch in „goldigen“ Zeiten gern für Sie da.

15.02.2017 - Bezahlen ja – aber wie?

Beim Bezahlen von Waren und Dienstleistungen ist die Verwendung von Bargeld in Deutschland weiterhin stark ausgeprägt. So werden gemäß einer Statistik der Bundesbank noch immer rund die Hälfte aller Käufe bar abgewickelt. Für die andere Hälfte bieten sich zahlreiche Verfahren an: mobil, digital, kontaktlos. Welche Bezahlverfahren es gibt und wann sich welches eignet, darüber sprechen wir mit Julia Rieß von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Julia Rieß - Kundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Julia Rieß: Bargeld ist, zumindest für kleinere Zahlungen, einfach und bequem. Aber es birgt auch Risiken wie Verlust, Diebstahl oder auch Falschgeld. Und es kann nur vor Ort eingesetzt werden. Für größere Beträge oder online-Einkäufe wurden andere Bezahlverfahren entwickelt.

OVB24: Wie beispielsweise die BankCard?

Julia Rieß: Richtig. Die BankCard, auch noch als EC-Karte bekannt, hat inzwischen viele Funktionen bekommen. Man kann sich allein in Deutschland an rund 60.000 Geldautomaten, davon 18.700 von Volksbanken Raiffeisenbanken, mit Bargeld versorgen. Und man kann auch schnell und einfach an der Ladenkasse bargeldlos bezahlen. Und die BankCard wird weiterentwickelt. Kontaktloses Bezahlen wird mit der nächsten Generation ab Mitte dieses Jahres möglich sein.

OVB24: Wie steht es denn da mit der Sicherheit?

Julia Rieß: Ein gutes Zahlverfahren stellt immer einen Kompromiss zwischen Benutzerfreundlichkeit und höchstmöglicher Sicherheit dar, wobei die Betonung ganz klar auf Sicherheit liegt. Das kontaktlose Zahlen ist genauso sicher, wie bisher von der BankCard gewohnt. Statt wie bisher die Karte einzuschieben, reicht es künftig aus, sie mit geringem Abstand an das Lesegerät zu halten.

OVB24: Nun nehmen ja die Einkäufe im Internat rasant zu. Gibt es da neben den bekannten Angeboten der Internet-Giganten auch andere Verfahren?

Julia Rieß: Auch bei diesen nicht von der Kreditwirtschaft betriebenen internationalen Systemen steht am Ende immer eine Überweisung oder eine Lastschrift. Zudem sollte man nicht vergessen, dass man da auch gewissermaßen mit seinen persönlichen Daten, z. B. zum Einkaufsverhalten, zahlt. Anders bei den nationalen Systemen giropay und paydirekt.

Diese Systeme wurden von der deutschen Kreditwirtschaft entwickelt und gewährleisten neben der sicheren Zahlungsausführung, dass sensible Kundendaten geschützt bleiben. Paydirekt, das gemeinsame Online-Bezahlsystem der deutschen Banken und Sparkassen ist auf dem besten Weg, sich immer mehr zu etablieren. Neben großen Top-Shops wie beispielswiese Media-Markt oder dm-Drogeriemarkt bieten auch immer mehr regionale Händler ihren Kunden mit paydirekt ein Bezahlsystem, bei dem höchster deutscher Datenschutz gewährleistet ist.

Mein Tipp an alle Online-Händler in der Region: Bieten Sie ihren Kunden das deutsche paydirekt an. Sprechen Sie Ihren Berater in der Volksbank Raiffeisenbank darauf an. Er informiert Sie gerne

01.02.2017 - Endlich volljährig - und nun?

Den 18. Geburtstag können viele Jugendliche kaum erwarten. Endlich Autofahren, Fortgehen bis in die Morgenstunden und Entschuldigungen selbst unterschreiben. Aber die neuen Rechte sind nicht alles, was die Volljährigkeit mit sich bringt, denn mit der Volljährigkeit gewinnen Jugendliche auch enorm an Verantwortung. Dazu gehört zum Beispiel auch die eigenständige Abwicklung von Bankgeschäften. Doch was ändert sich hier konkret mit der Volljährigkeit? Diese Frage beantwortet uns Julia Eisl, die zurzeit ein Praktikum bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost absolviert.

VR Interview
Julia Eisl - Praktikantin bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Julia Eisl: Fast jedes Kind hat ein Sparkonto und viele Jugendliche verfügen auch schon vor dem 18. Geburtstag über ein eigenes Girokonto bei einer Bank. Rein rechtlich gesehen sind es allerdings die Eltern, die über das Konto verfügen, denn Sie haben die Verträge unterschrieben und festgelegt, in welchem Rahmen der Jugendliche über das Konto verfügen kann. Mit der Volljährigkeit müssen diese Verträge erneuert, d. h. umgeschrieben werden. Außerdem steht dem Jugendlichen jetzt im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten das gesamte Angebot der Bank zur Verfügung.

OVB24: Was würde einem Jugendlichen denn da z. B. in der VR Bank angeboten?

Julia Eisl: Das kann man im Vorhinein nicht sagen. Es kommt ganz auf die Situation des Jugendlichen an. Geht er noch zur Schule, möchte er studieren oder ist er in Ausbildung oder hat er vielleicht schon ausgelernt. Grundsätzlich bietet die VR Bank im Rahmen der Kontoumschreibungen eine umfassende Beratung an. Da geht es einmal um die finanziellen Möglichkeiten, um Versicherungsfragen und um mögliche staatliche Förderungen.

OVB24: Da kommt ja mit der Volljährigkeit einiges auf die Jugendlichen zu. Sind die da nicht teilweise überfordert?

Julia Eisl: Es sind in der Tat einige Entscheidungen zu treffen, und sicherlich werden die Jugendlichen zur Volljährigkeit von verschiedensten Seiten angesprochen. Die VR Bank will jedoch getreu ihrem Slogan „Meine Bank für‘s Leben“ sein. Und das kann sie nur durch vertrauensvolle und faire Beratung von Anfang an sein. Für die Berater der VR Bank ist es daher nicht ungewöhnlich, wenn die Jugendlichen ihre Eltern - sozusagen als Ratgeber - zur Beratung mitbringen. Aber ob allein oder in Begleitung, ein Termin beim Bankberater ist auf jeden Fall wichtig, um vorhandene Verträge zu aktualisieren und sich natürlich über die neuen Möglichkeiten beraten zu lassen.

18.01.2017 - Pflegeversicherung - Was ändert sich 2017?

Beim Pflegegesetz wurde schon lange kritisiert, dass die bis Ende 2016 gültigen Pflegeleistungen die Bedürfnisse Pflegebedürftiger mit eingeschränkter Alltagskompetenz, insbesondere Menschen mit Demenz, nicht berücksichtigt hat. Ob das mit der neuen Pflegestufenreform korrigiert wurde und was sich sonst noch geändert hat, darüber sprechen wir mit Tatjana Surrer von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Tatjana Surrer - Auszubildende der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

OVB24: Was hat sich denn bei der Pflegeversicherung grundlegendend ab 2017 geändert?

Tatjana Surrer: Bisher gab es 3 Pflegestufen. Diese werden zum 01.01.2017 durch 5 Pflegegrade ersetzt.

OVB24: Wie wirkt sich das auf die Betroffenen aus?

Tatjana Surrer: Jetzt können auch Demenz- und psychisch Kranke, sowie Menschen mit geistiger Behinderung Leistungen von der Pflegeversicherungen bekommen. Vorher hat diese Gruppe keine direkten Leistungen bekommen. Das alte Modell war ausschließlich vom körperlichen Zustand der Betroffenen abhängig und hat Demenzkranke außenvorgelassen. Das ändert sich jetzt zum Glück.

OVB24: Wie wird in Zukunft der Pflegegrad bestimmt?

Tatjana Surrer: Zur Einstufung kommt ein Gutachter in die Haushalte, der sich dann ein realistisches Bild von den Gegebenheiten macht. Dabei wird die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen durch die Vergabe von Punkten in einzelnen Bewertungsbereichen beurteilt. Die Leistungen, die dann von der Pflegekasse übernommen werden richten sich dann nach dem jeweiligen Pflegegrad. Und jeder Pflegegrad hat Anspruch auf ein bestimmtes Leistungspaket.

OVB24: Was ist mit den bisherigen Leistungsbeziehern? Müssen die sich einem neuen Gutachten unterziehen?

Tatjana Surrer: Nein, diese müssen sich keinem neuen Gutachten mehr unterziehen. Sie werden anhand ihrer jetzigen Pflegestufe dem jeweiligen Pflegegrad zugeordnet. Das neue Verfahren gilt nur für neue Anträge.

OVB24: Was bleibt denn gleich?

Tatjana Surrer: Die Höhe der Leistungen bleibt in etwa gleich. Also nach wie vor zu wenig, um mit den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung alle Kosten abzudecken. Was noch dazu kommt ist, dass, falls der Pflegebedürftige nicht selbst für die Kosten aufkommen kann, was der übliche Fall ist, Familienmitglieder, z.B. Ehepartner oder Kinder, herangezogen werden. Wer das nicht will muss zusätzlich vorsorgen. Es entsteht also eine finanzielle Lücke, die gefüllt werden muss.

OVB24: Welche Möglichkeiten gibt es da?

Tatjana Surrer: Durch eine private Pflegezusatzversicherung kann verhindert werden, dass Kinder zur Zahlung herangezogen werden. Da gibt es verschiedene Tarife mit verschiedenen Leistungen, die zum Teil auch vom Staat zusätzlich gefördert werden.

OVB24: Wo bekommt man so eine Pflegeversicherung?

Tatjana Surrer: Die Beraterinnen und Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost informieren Sie gerne. Sprechen Sie uns beim nächsten Besuch auf das Thema Pflegezusatzversicherung an.

05.01.2017 - Das Girokonto

Die deutschen Banken und Sparkassen erhöhen die Preise für die Kontoführung, und nur noch wenige Banken bieten ein kostenloses Girokonto an. Sie begründen dies mit der anhaltenden Niedrigzinsphase. Ob diese Begründung stichhaltig ist und wie die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost auf die Situation reagiert, darüber sprechen wir mit Christina Demm von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Christina Demm - Privatkundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Christina Demm: Das Girokonto ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Bankverbindung − sowohl für den Kunden wie auch für die Bank. Diese besondere Bedeutung hat das Girokonto in den Mittelpunkt des Wettbewerbs gerückt. Bei vergleichbaren Basisleistungen wurde über den Preis ausgetragen, was letztendlich zum kostenlosen Girokonto geführt hat. Das war in der Vergangenheit auch leicht möglich, denn die Kosten der Kontoführung konnten mit Erträgen, z. B. aus der Arbeit mit dem sogenannten Bodensatz (das sind die Gelder, die auf den Girokonten stehen), verrechnet werden. Diese Möglichkeit ist nicht mehr gegeben. Im Gegenteil, es fallen inzwischen sogar zusätzliche Kosten an.

OVB24.de: Wie reagiert die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost auf diese Situation? Gibt es noch ein kostenloses Girokonto?

Christina Demm: Ja, das gibt es noch und daran wollen wir auch so lange wie möglich festhalten. Aber die Ansprüche unserer Kunden an ein Girokonto unterscheiden sich, und nicht für jeden steht kostenlos im Vordergrund. Deshalb bieten wir vier Kontomodelle mit unterschiedlichen Leistungsstufen an. Bei der Auswahl des passenden Kontomodells helfen der VR KontoFinder auf unserer Homepage und natürlich die Beraterinnen und Berater in unseren Filialen. Der VR KontoFinder ist übrigens eine Eigenentwicklung unserer VR Bank.

OVB24.de: Nun haben wir ja eingangs gesagt, dass viele Banken und Sparkassen auch die Preise für ihre Girokonten erhöht haben. Wie schaut es denn da bei der VR Bank aus?

Christina Demm: Den negativen Auswirkungen der Zinspolitik kann sich die VR Bank nicht entziehen und als Wirtschaftsteilnehmer wirken sich natürlich auch allgemeine Preiserhöhungen, z. B. bei den Energiekosten, beim Büromaterial und den Lohnkosten, aus. Neben dem ständigen Bemühen um interne Kostensenkungen ist eine Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Preise für unsere Dienstleistungen unabdingbar und normal. Zudem wollen wir Kunden nicht über den Preis – und schon gar nicht über Wechselprämien wie es einige Wettbewerber tun – gewinnen, sondern durch die Qualität unserer Angebote und faire Preise.

OVB24.de: Das hört sich gut an, aber wie sieht das in der Praxis bei einem Standardprodukt wie einem Girokonto aus?

Christina Demm: Unsere Girokonten sind eben keine Standardprodukte; deshalb gibt es ja vier unterschiedliche Modelle – und dazu den bereits genannten innovativen Kontofinder.
Ein weiteres innovatives Plus ist unser VR Kontoschutzpaket. Es schützt z. B. vor Schäden im Online-Banking, vor Missbrauch von Kreditkarten und gefälschten Überweisungen. Und das auch bei grob fahrlässigem Verhalten. Der Kunde braucht im Fall des Falles nicht erst beweisen, dass er alles richtiggemacht hat. Gerade dieser Kontoschutz macht unsere Kontomodelle einmalig. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Selbstverständlich informieren Sie auch gern unsere Berater. Fragen Sie einfach nach den Kontomodellen und dem VR Kontoschutzpaket.

22.12.2016 - Jahresbilanz - Danke

Seit circa einem Jahr ist das VR Interview der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost ein fester Bestandteil auf den regionalen Online-Nachrichtenseiten von BGLand24.de und chiemgau24.de. Viele interessante Themen rund um die Finanzen wurden aufgegriffen und zahlreiche Tipps gegeben.

VR Interview
Rolf Hasslach - Geschäftsführer der Bürgerstiftungen

Rolf Hasslach: Das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende zu und dies ist der letzte Beitrag vor dem Jahreswechsel. Deshalb möchte ich, wie es in vielen Unternehmen gerade geschieht, Bilanz ziehen. Zurückblickend hat es sicher schon besserer Jahre gegeben. Dennoch möchte ich unter die Bilanz 2016 einen Strich ziehen und ein dickes „Danke“ daruntersetzen.

Ein „Danke“ an die vielen Mitglieder und Kunden der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost, die ihrer heimischen Genossenschaftsbank, ihren Mitarbeiterinnen und ihren Mitarbeitern seit Jahren - oft schon seit Jahrzehnten - vertrauen und die Treue halten. Machen Sie weiter so, denn Ihr Vertrauen zu rechtfertigen, das ist es, was uns antreibt.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sage ich als Geschäftsführer unserer Bürgerstiftungen Berchtesgadener Land und Traunsteiner Land auch allen, die diese Bürgerstiftungen mit einer Spende oder Zustiftung unterstützt und erst damit die zahlreichen Hilfeleistungen überhaupt ermöglicht haben. Eine große Unterstützung war in diesem Jahr auch das Team der Bayernwelle. Auch dazu an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

In Weihnachtskarten greift man ja oftmals zu einem besonderen Spruch. Ich bin bei Wilhelm von Humboldt fündig geworden. Der sagte: „Im Grunde genommen sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.“ Recht hat er.

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern des VR Interviews besinnliche Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr, Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und viele gute Verbindungen mit Menschen.

12.12.2016 - Bürgerstiftungen – Mitstifter werden

Aktuell läuft die Spenden-Aktion "Gemeinsam mehr erreichen" von Bayernwelle Südost und den Bürgerstiftungen Berchtesgadener Land und Traunsteiner Land. Wie Sie, außer mit einer Spende, die Arbeit der Bürgerstiftungen unterstützen können, darüber sprechen wir mit Rolf Hasslach, dem Geschäftsführer der beiden Bürgerstiftungen.

VR Interview
Rolf Hasslach - Geschäftsführer der Bürgerstiftungen

Rolf Hasslach: Ehrlich gesagt: Ohne Spender wäre die Stiftungsarbeit - immerhin haben beide Stiftungen bisher in 518 Fällen mit mehr als 1,3 Millionen Euro gemeinnützige Einrichtungen gefördert bzw. unverschuldet in Not geratene Menschen unterstützt - in diesem Umfang nicht möglich. Deshalb auch an dieser Stelle ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an alle, die diese enorme Hilfeleistung möglich gemacht haben.

BGLand24.de: Kann man die Bürgerstiftungen denn ausschließlich mit Spenden unterstützen oder gibt es auch noch andere Möglichkeiten?

Rolf Hasslach: Bürgerstiftungen sind dynamische Stiftungen, d. h. jede Bürgerin, jeder Bürger und natürlich auch jedes Unternehmen hat die Möglichkeit, Mitstifter zu werden. Das haben aktuell bereits 142 Privatpersonen und Unternehmen getan, einige davon sogar mehrfach. Im Unterschied zur Spende wird die Zuwendung des Mitstifters aber nicht verbraucht, sondern erhöht dauerhaft das Kapital der Bürgerstiftung. Der Mitstifter sichert der Stiftung so über die Erträge des Stiftungsvermögens einen kalkulierbaren Mittelzufluss.

BGLand24.de: Wer kann denn Mitstifter werden und vor allem wie kann man Mitstifter werden?

Rolf Hasslach: Um Mitstifter zu werden, braucht es keine großen Vermögen. Mitstifter kann man bereits mit einer Zuwendung von 1.000 Euro werden.

Eine besondere Form der Zuwendung ist der sogenannte Stiftungsfonds. Auch hier wendet der Mitstifter der Bürgerstiftung Geld zu - kann aber auch konkret festlegen, welche Einrichtung oder welches Projekt gefördert werden soll. Zudem kann er dem Stiftungsfonds einen Namen, z. B. seinen Namen, geben. Die Gründung eines solchen Stiftungsfonds ist bereits ab 25.000 Euro möglich und wird durch einen einfachen Vertrag zwischen Mitstifter und Bürgerstiftung besiegelt.

Die dritte Möglichkeit besteht in der Gründung einer Treuhandstiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung. Auch hier berät und unterstützt die Bürgerstiftung bei der Gründung und übernimmt die Verwaltung im Auftrag des Treugebers. Diese Form der Stiftung ist ab 50.000 Euro möglich und auch hier bestimmt der Gründer, wie die Mittel verwendet werden und unter welchem Namen die Treuhandstiftung auftritt.

Erfahrung haben wir bereits sowohl mit dem Stiftungsfonds wie auch mit der Form der Treuhandstiftung. Innerhalb der Bürgerstiftung Traunsteiner Land gibt es seit 2010 den „Peter und Sophie-Baumgartl-Fonds“ und die Bürgerstiftung Berchtesgadener Land verwaltet seit 13 Jahren treuhänderisch die „Klaus-Lastovka-Stiftung“.

BGLand24.de: Kann ich die Bürgerstiftungen auch beispielsweise als meine Erben einsetzen?

Rolf Hasslach: Diese Frage wird mir häufig gestellt. Ja - man kann natürlich die Bürgerstiftungen im Testament bedenken. Oder - was auch schon vorgekommen ist: Die Bürgerstiftung war in einer Lebensversicherung als Begünstigte im Todesfall festgelegt. Und auch, wer den Bürgerstiftungen erst mit seinem Ableben eine Zuwendung zukommen lassen will, hat die Möglichkeit des bereits genannten Stiftungsfonds oder der Treuhandstiftung. Das muss dann natürlich bereits zu Lebzeiten besprochen werden.

BGLand24.de: An wen kann ich mich denn wenden, wenn ich mehr über die Bürgerstiftungen wissen möchte?

Rolf Hasslach: Den besten Überblick hat naturgemäß der Geschäftsführer. Interessierte finden die Kontaktdaten auf den Flyern, die in allen Filialen der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost ausliegen und selbstverständlich auch auf den Homepages der Bürgerstiftungen - www.bs-bgl.de für die Bürgerstiftung Berchtesgadener Land und www.bs-ts.de für die Bürgerstiftung Traunsteiner Land.

28.11.2016 - Lebens- und Rentenversicherung- Senkung des Garantiezinses

Wer ab 01.01.2017 eine Renten- oder Lebensversicherung abschließt, bekommt von seinem Versicherungsunternehmen nur noch 0,9 Prozent Zinsen garantiert. Mit der Senkung des sogenannten Garantiezinses für Renten- und Lebensversicherungen reagiert das Bundesfinanzministerium auf die langanhaltende Niedrigzinsphase.

Was das im Einzelnen bedeutet, darüber sprechen wir mit Judith Weyers von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Judith Weyers - Privatkundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Judith Weyers: Die gute Nachricht vorweg: Für alle bereits bestehenden Verträge ändert sich nichts. Hier gilt der jeweils zum Vertragsabschluss gültige Garantiezins für die gesamte Laufzeit des Vertrages. Und für Verträge, die bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden, gilt ebenfalls noch der höhere Garantiezins von 1,25 Prozent. Der neue, niedrigere Garantiezins von 0,9 Prozent gilt für alle Verträge, die ab 2017 abgeschlossen werden.

chiemgau24.de: Was ist denn unter dem Garantiezins zu verstehen?

Judith Weyers: Der gesetzlich festgelegte Garantiezins ist für alle Anbieter von Lebens- und Rentenversicherungen gleich und bindend. Er ist ausschlaggebend für die Leistungen, die das Versicherungsunternehmen dem Versicherungsnehmer fest garantieren muss. Dazu kann noch eine Überschussbeteiligung kommen, die sich nach den erwirtschafteten Erträgen richtet. Die R+V Lebensversicherung, unser Partner im genossenschaftlichen Finanzverbund, bietet beispielsweise abhängig von der Vertragskonstellation aktuell eine Gesamtverzinsung von 3,5 Prozent.

chiemgau24.de: Lohnt sich eine Lebens- und Rentenversicherung unter diesen Voraussetzungen denn überhaupt noch?

Judith Weyers: Im aktuellen Zinsumfeld können sich die 3,5 Prozent Gesamtverzinsung der R+V Lebensversicherung durchaus sehen lassen. Zudem bietet nur eine Lebens- und Rentenversicherung eine Risikoabsicherung im Todesfall und sichert so die Hinterbliebenen finanziell ab.
Im Bereich der Altersvorsorge gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Welche die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab und deswegen ist hier eine umfassende und kompetente Vorsorgeberatung besonders wichtig.
Deshalb mein Rat: Sprechen Sie mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost über dieses Thema.

14.11.2016 - VR Gewinnsparen - Geschenk-Los

Bis Weihnachten sind es nur noch wenige Wochen und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Was schenke ich meinen Lieben? Eine Antwort auf diese Frage hat Florian Blösl von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost gefunden.

VR Interview
Florian Blösl - Privatkundenberater der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Florian Blösl: Diese Frage hat sich auch mir jedes Jahr wieder gestellt. Seit letztem Jahr habe ich die Lösung: Ich verschenke Jahreslose vom VR Gewinnsparen. Damit haben die Beschenkten die Chance auf Geldgewinne von bis zu 10.000 Euro und auch auf attraktive Sachgewinne, wie tolle Autos oder auch Reisen. Und das Monat für Monat, ein Jahr lang.

BGLand24.de: Das klingt ja super.

Florian Blösl: Ist es auch. Kunden der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost haben in diesem Jahr schon richtig viel gewonnen, allein Geldgewinne in Höhe von mehr als 400.000 Euro. Darunter waren auch 164 Hauptgewinne von 500 bis zu 10.000 Euro. Zusätzlich haben unsere Kunden auch bei den Sachgewinnen wieder abgeräumt.

Hier konnten wir einen Mercedes Benz GLA, einen Mini Cooper, einen Audi A3, einen Vespa-Motorroller sowie ein iPad mini und ein iPhone 6s im Gesamtwert von rund 117.000 Euro übergeben. Im Dezember werden weitere Geldgewinne sowie 10 Porsche Macan S verlost und im nächsten Jahr geht es mit attraktiven Gewinnen weiter.

BGLand24.de: Bei so vielen tollen Gewinnen stellt sich natürlich die Frage – was kostet ein Gewinnsparlos?

Florian Blösl: Ein Gewinnsparlos kostet 5 Euro im Monat, also für ein Jahr 60 Euro. Der Lotterieanteil je Los beträgt allerdings nur 1 Euro. Deshalb bekommt der Gewinnsparer oder der Beschenkte zum Jahresende 48 Euro wieder zurück. Das VR Gewinnsparen ist aber nicht nur wegen der tollen Gewinne interessant. Auch die Chance auf einen Gewinn ist mit 1:4.800 im Vergleich zu anderen Lotterien äußerst günstig.

Und ein letzter Aspekt: Gewinnsparer tun auch etwas Gutes für die Region, denn pro verkauftem Los fließen jährlich 3 Euro als Spende an gemeinnützige Einrichtungen und Vereine in die Region zurück. In Summe macht das Jahr für Jahr rund 200.000 Euro aus. Sprechen Sie mit Ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost über das VR Gewinnsparen, für sich selbst oder als Geschenk für ihre Lieben.

31.10.2016 - Zins oder Rendite

Die Bundesregierung warnt vor Armut im Alter. Anlass für diese Warnung ist der Alterssicherheitsbericht 2016, der kürzlich veröffentlicht wurde und der ein weiteres Absinken des gesetzlichen Rentenniveaus voraussagt. Zusätzliche private Vorsorge ist demnach wichtiger denn je. Aber wie soll man privat vorsorgen, wenn die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank Spargelder praktisch entwertet? Diese Frage geben wir weiter an Andra Bauer von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Andrea Bauer - Privatkundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Andrea Bauer: Dass die gesetzliche Rente allein den gewohnten Lebensstandard im Alter nicht sichern kann, ist ja nicht neu. Banken und Sparkassen raten Ihren Kunden schon seit Jahren zur zusätzlichen Vorsorge und bieten verschiedenste Möglichkeiten, von der Riesterrente über die Modelle der betrieblichen Altersvorsorge bis hin zu Lebensversicherungen.

chiemgau24.de: Lohnt sich Vorsorge denn noch, nachdem die Europäische Zentralbank die Zinsen de facto abgeschafft hat?

Andrea Bauer: Man könnte die Frage sogar ausweiten: Lohnt sich Sparen überhaupt noch? Oder anders gefragt − was ist die Alternative zur privaten Vorsorge? Im Ruhestand den Gürtel enger schnallen und trotzdem auf staatliche Hilfen angewiesen sein? Angesichts der kürzlich veröffentlichten Studie des Einflusses der demografischen Entwicklung auf den Staatshaushalt sind Zweifel an der zukünftigen Leistungsfähigkeit des Staates durchaus berechtigt. Dann also doch lieber selbst vorsorgen.

chiemgau24.de: Trotz niedriger, evtl. sogar negativer Zinsen und steigender Inflation?

Andrea Bauer: Eindeutig ja. Die fast fehlenden Zinsen machen die Vorsorge oder das Sparen allgemein zwar nicht leichter, aber zum Glück ist der Zinssatz ja auch nicht alles. Es gibt nach wie vor ansehnliche staatliche Zuschüsse. Und je nach Anlageart kommen auch Dividenden und ggf. Kursgewinne hinzu. Negativzinsen, so der Tenor bei den aktuellen Mitglieder- und Kundenversammlungen, will die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost aus aktueller Sicht nicht an private Sparer weitergeben.

Viele Sparer parken ihre Gelder auf Tagesgeldkonten – und das schon seit Jahren - und verschenken so Erträge. Den risikolosen Zins gibt es nicht mehr, wohl aber ein zinsloses Risiko – nämlich das der steigenden Inflation. Nur wenn die Rendite oberhalb der Inflationsrate liegt, rechnet sich eine Geldanlage. Dazu müssen gerade deutsche Sparer aber umdenken. Sie müssen sich langfristiger orientieren und auch Wertschwankungen akzeptieren. Und sie müssen es mit ihren Geldanlagen machen, wie der Bauer mit dem Mist: streuen. Auf dem Prinzip der breit gefächerten Geldanlage beruht auch das VR Vermögensschutzpaket der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

chiemgau24.de: Private Vorsorge ist also nach wie vor wichtig. Welchen Rat können Sie unseren Hörern konkret geben?

Andrea Bauer: Die niedrigen Zinsen bedeuten für Sparen und Vorsorgen nicht zwangsläufig das Aus. Es gibt auch heute noch zahlreiche Möglichkeiten, Gelder gewinnbringend anzulegen und eine private Vorsorge aufzubauen. Wichtig ist, möglichst frühzeitig damit anzufangen.

Wer den Abschluss einer Lebensversicherung erwägt, sollte das noch in diesem Jahr tun, denn für alle ab 2017 abgeschlossenen Lebensversicherungen gilt der neue Mindestzins von 0,9 Prozent. Besprechen Sie ihre persönlichen Wünsche mit Ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost und lassen Sie sich individuell beraten.

17.10.2016 - Am Weltspartag für Kinder vorsorgen

Am Weltspartag mit Mama, Papa, Oma oder Opa zur Bank zu gehen - als Kind war das eine Freude. Das dicke Sparschwein gut gefüllt - und dann kam der spannende Augenblick: Wie viel ist es? Noch ein kleines Geschenk und dann kam das Geld auf das Sparbuch. So war es damals. Aber wie schaut‘s heute mit dem Sparen aus, wo es kaum noch Zinsen gibt. Darüber sprechen wir mit Silvia Göschel von der VR Bank Oberbayern Südost.

VR Interview
Silvia Göschel - Privatkundenbetreuerin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Silvia Göschel: Der Weltspartag wurde bereits 1925 eingeführt, um die Bedeutung des Sparens hervorzuheben. Etwas zur Seite legen ist die finanzielle Grundlage, sich auch größere Wünsche zu erfüllen. Sparen dient aber auch dazu, für die Zukunft vorzusorgen. Daran hat sich bis heute nichts geändert – und vor allem, sparen ist heute wichtiger denn je. Der Weltspartag Ende Oktober ist Jahr für Jahr eine gute Gelegenheit, die Bedeutung des Sparens in Erinnerung zu rufen.

BGLand24.de: Aber lohnt es sich denn überhaupt noch zu sparen, wenn es für das Ersparte kaum noch Zinsen gibt und andererseits Kredite so günstig sind?

Silvia Göschel: In manchen Bereichen kann ein Kredit wirklich eine Alternative sein, wenn es beispielsweise um einen Immobilienerwerb oder eine größere Anschaffung geht. Aber im Grunde ist ein Kredit ja auch eine nur Form des Sparens – nachsparen eben.
Aber kommen wir zurück zum Thema. Weltspartag und Kinder − das gehört zusammen, wie sie vorhin geschildert haben. Wer für Kinder spart, ganz gleich ob Eltern oder Großeltern, denkt weit in die Zukunft und übernimmt Verantwortung. Viele Menschen tun dies und so ist Sparen trotz niedriger Zinsen weiterhin populär. Moderne Sparer setzen dabei jedoch nicht mehr auf die traditionellen Sparanlagen.
Grundsätzlich spielt beim Sparen der Faktor Zeit eine große Rolle – Stichwort: Zinseszinseffekt. Je länger man spart, umso mehr kommt auch bei kleinen regelmäßigen Sparbeiträgen heraus. Doch ein wesentlicher Aspekt des Sparens ist heute anders als noch vor einigen Jahren: Die Zinsen sind extrem niedrig. Daher eignen sich Sparbücher heute nur noch für „Notgroschen“, aber nicht mehr zum Vermögensaufbau.

BGLand24.de: Da stellt sich die Frage: Was tun, wenn Sparen nach wie vor sinnvoll ist, aber
die Erträge fehlen?

Silvia Göschel: Auch bei den gegenwärtigen Minizinsen ist da einiges möglich. Das setzt jedoch voraus, sich von den traditionellen Sparformen zu verabschieden.
Mit einem Fondssparplan beispielsweise kann sich Sparen auf lange Sicht lohnen, denn es bietet Renditechancen, die deutlich über dem liegen, was verzinsliche Anlagen liefern. Und wer kontinuierlich und langfristig in einen Fonds spart, mindert sein Risiko, sowohl im Vergleich zur direkten Aktienanlage, aber auch mit Blick auf mögliche Kursschwankungen. Fondssparpläne sind dabei sehr flexibel. Sie haben keine feste Vertragslaufzeit, die Raten lassen sich senken, erhöhen oder auch aussetzen. Und bei Bedarf kann der Sparer jederzeit auf das Ersparte zurückgreifen. In Abhängigkeit vom Kurs des Fonds ist es im Einzelfall möglich, dass weniger zur Verfügung steht als insgesamt eingezahlt worden ist.

BGLand24.de: Wieviel müsste ich denn in solch einen Fondssparplan einzahlen?

Silvia Göschel: Fondssparen geht bereits ab monatlich 25 Euro. Mit der Zeit kann eine beträchtliche Summe zusammenkommen, etwa um damit den Führerschein, ein Auto oder die neue Wohnungseinrichtung zu bezahlen. Oder um sie als finanzielle Grundlage für einen gelungenen Ausbildungsstart und damit auch für den späteren Berufserfolg zu nutzen. Gerne informieren die Beraterinnen und Berater der VR Bank in einem persönlichen Gespräch über Fondssparpläne und andere Anlagealternativen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

03.10.2016 - paydirekt – einfach, bequem und sicher

Einkaufen über das Internet ist bequem und spart Zeit. Kein Wunder, dass bereits 54 Millionen Bundesbürger regelmäßig über das Internet einkaufen. Doch wer online einkauft, muss auch online bezahlen. Welche Möglichkeiten es hier gibt, darüber sprechen wir mit Bernhard Thalhammer von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Bernhard Thalhammer - Privatkundenbetreuer der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Bernhard Thalhammer: Online-Händler können ihren Kunden verschiedene Wege wie beispielsweise Vorauszahlung, Lieferung auf Rechnung, Zahlung per Kreditkarte oder auch über internationale Bezahldienste wie PayPal zur Zahlung anbieten.

BGLand24.de: Jetzt haben die Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinsam mit den Sparkassen und den überregionalen Großbanken ein eigenes System entwickelt: paydirekt.

Bernhard Thalhammer: Richtig. paydirekt ist „made in germany“. Das heißt, paydirekt erfüllt die strengen Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen der deutschen Kreditwirtschaft. Paydirekt ist kein Service eines unkontrollierten Drittanbieters, sondern eine Zusatzfunktion des Girokontos.

BGLand24.de: Im Vergleich zu PayPal, das es bereits seit zehn Jahren gibt, startet paydirekt sehr spät.

Bernhard Thalhammer: Man muss nicht unbedingt der erste sein, um Erfolg zu haben. Besser ist es, der Beste zu sein. Der späte Marktauftritt hat den Vorteil, dass man auf den Erfahrungen der anderen aufbauen und deren Schwachpunkte vermeiden kann. Pluspunkte für Käufer und Händler sind beispielsweise die Garantien, dass der Käufer sein Geld zurückbekommt, wenn der Händler nicht liefert und andererseits erhält der Händler eine Zahlungsgarantie, wenn er liefert.

BGLand24.de: Wo sehen Sie denn die Schwachpunkte der bisherigen Systeme?

Bernhard Thalhammer: Während der Einkauf im Internet bequem und einfach ist, bereiten die Zahlungswege doch oftmals Unbehagen beim Käufer. Bei der Vorkasse muss er bereits bezahlen, ohne die Ware in den Händen zu haben. Bei der Kreditkartenzahlung oder auch der Zahlung z. B. über PayPal muss er sensible Daten preisgeben und weiß letztendlich nicht, was genau mit seinen Daten geschieht. Und da liegt der große Vorteil von paydirekt. Hier wird die Zahlung direkt über das Konto abgewickelt. Alle Daten bleiben im sicheren Banksystem in Deutschland und werden nicht für andere Zwecke genutzt oder auch weiterverkauft.

BGLand24.de: Die Volksbanken Raiffeisenbanken sind doch eher regional aufgestellt. Passt es da in das Geschäftsmodell, wenn gerade der Internethandel gestärkt wird?

Bernhard Thalhammer: Gute Frage. Eindeutige Antwort: Ja es passt, denn Internethandel findet statt, ob mit oder ohne die Volksbanken Raiffeisenbanken oder auch die Sparkassen. Mit paydirekt bieten wir unseren Kunden in der Region die Möglichkeit, ihre Einkäufe im Internet auf sicherem Weg zu bezahlen. Und unsere regionalen Online-Händler können ihren Kunden ebenfalls einen sicheren Zahlungsweg anbieten. Wenn Sie auf der Homepage www.paydirekt.de schauen, wo sie bereits mit paydirekt bezahlen können, finden Sie dort große Partner − der bekannteste dürfte Haribo sein − aber auch mehr als 200 regionale Online-Händler wie beispielswiese tateetata, ein Online-Teespezialisten aus Inzell oder auch die Raiffeisen Waren GmbH.

BGLand24.de: Das klingt Erfolg versprechend. Wenn ich paydirekt nutzen möchte, was muss ich tun?

Bernhard Thalhammer: Privatkunden können sich bequem im Online-Banking für paydirekt freischalten. Online-Händlern empfehle ich das Gespräch mit ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

19.09.2016 - VR Vermögensschutzpaket

Die guten alten Zeiten mit attraktiven Zinsen sind vorbei. Viele Sparer sind verunsichert, weil sie von Banken und Sparkassen kaum noch Zinsen für ihr Erspartes bekommen. Warum das so ist und wie man trotzdem noch zu einer akzeptablen Rendite kommt, darüber sprechen wir mit Josef Maltan von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Josef Maltan - Privatkundenbetreuer der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Josef Maltan: Sparen, vorsorgen, etwas auf die hohe Kante legen - das entspricht der deutschen Mentalität. Sicherheit und Verzinsung boten dabei jahrzehntelang die klassischen Bankanlagen wie z. B. das Sparbuch. Sicherheit bieten Bankanlagen auch heute noch, aber mit der Verzinsung sieht es aufgrund der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank eher mau aus. Die EZB unter dem Italiener Mario Draghi bestraft Sparer und belohnt Schuldner.

BGLand24.de: Macht es dann überhaupt noch Sinn zu sparen?

Josef Maltan: Unter dem Gedanken der Vorsorge auf jeden Fall. Allerdings muss sich der Sparer mehr Gedanken über seine Geldanlagen machen bzw. sich fachkundig beraten lassen. Grundsätzlich muss man sagen: Wer heute noch Rendite sehen will, muss 1. sämtliche Förderungen nutzen, Stichworte sind hier die Riester-Zulagen, vermögenswirksame Leistungen, Bausparprämien usw. und man muss 2. ggf. auch gewisse Risiken in Kauf nehmen. Wobei Risiko immer auch gleichzeitig Chance bedeutet. Wichtig ist den Beraterinnen und Beratern in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost, dass jede Geldanlage auf die Wünsche und Ziele des Kunden ausgerichtet ist.

BGLand24.de: Was wäre denn beispielsweise eine Anlageempfehlung, die auch heute noch eine Rendite abwirft?

Josef Maltan: Da die Wünsche und Ziele, aber auch die Lebenssituationen unserer Kunden unterschiedlich sind, kann es keine allgemeine Produktempfehlung geben. Es wird in der Regel ein Mix aus der Nutzung der bereits genannten staatlichen Förderungen und der maßvollen Umschichtung vorhandener Bankanlagen in alternative Anlagen, wie beispielsweise Investmentfonds, sein.

BGLand24.de: Warum gerade in Investmentfonds?

Josef Maltan: Investmentfonds sind eine äußerst flexible Anlageform mit Chancen und Risiken. Sie bilden, je nach Ausrichtung einen Teil des Wertpapier-, Immobilien-, Anleihen- oder auch Rohstoffmarktes. Auch Mischformen sowie Spezialformen sind möglich. Sie eigenen sich zur Einmalanlage genauso, wie zum regelmäßigen Sparen. Bei den Fonds sind die Chancen auch gleichzeitig Risiken.

BGLand24.de: Wo liegen denn die Risiken bzw. Chancen?

Josef Maltan: Investmentfonds bergen das Risiko und die Chance marktbedingter Kursschwankungen, sprich es können sich Kursverluste oder eben Kursgewinne ergeben. Außerdem besteht ein Ertragsrisiko bzw. eine Ertragschance. Die Ertrags- bzw. Renditeerwartungen beruhen auf Werten der Vergangenheit und können nicht 1:1 auf die Zukunft übertragen werden. Mein Tipp: Fragen Sie Ihren Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost nach dem VR Vermögensschutzpaket. Das sichert Ihnen bei überschaubaren Risiken akzeptable Renditen.

05.09.2016 - Private Pflegeversicherung

Sie gestalten Ihr Leben aktiv und selbstbestimmt? Verständlich, dass Sie den Gedanken, womöglich selbst einmal pflegebedürftig zu werden, in weite Ferne schieben. Schließlich wirft dieses Thema eine Menge unangenehme Fragen auf. Wir sprechen heute mit Anton Pöllner von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG über dieses zunächst unangenehme aber wichtige Thema.

VR Interview
Anton Pöllner - Privatkundenberater der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Anton Pöllner: Der große Spareifer der Deutschen ist natürlich gut. Doch viele von ihnen setzen leider auf nicht mehr zeitgemäße Anlageformen. Das Sparbuch und zum Beispiel Festgelder haben ihre besten Zeiten hinter sich, denn sie bringen keine Zinsen mehr. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Platz im Pflegeheim über 3.000 Euro im Monat kosten kann? Und auch die Ausgaben für häusliche Pflege sollten nicht unterschätzt werden. Der Knackpunkt: Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet lediglich eine Grundversorgung, die in der Regel maximal die Hälfte der Kosten einer professionellen Pflege deckt. Der Rest muss aus dem eigenen Einkommen und Vermögen finanziert werden und wenn das nicht ausreicht, müssen situationsabhängig auch Eltern, Ehe-/Lebenspartner und Kinder einspringen.

BGLand24.de: Welche Möglichkeiten gibt es von Ihrer Seite?

Anton Pöllner: Mit den Tarifen aus unserem R+V-PflegeKonzept können Sie die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ergänzen und viele Vorteile genießen: Wie z. B.

  • Schützen Sie sich und Ihre Familie vor finanziellen Belastungen im Pflegefall
  • Wählen Sie aus drei leistungsstarken Tarifen Ihren individuellen Schutz
  • Profitieren Sie von einem Versicherungsschutz ohne Wartezeiten und ohne Karenzzeit

Denken Sie heute schon an morgen. Denn auf Pflegeleistungen angewiesen zu sein, ist keine Frage des Alters. Im Prinzip geht es bei einer Pflegeversicherung auch immer um den Schutz des eigenen und familiären Vermögens.

BGLand24.de: Interessante Aspekte. Heißt, dass auch ich in meinem Alter bereits über eine Pflegeversicherung nachdenken sollte?

Anton Pöllner: Ja, unbedingt. Wie gesagt es ist keine Frage des Alters. Auch in jungen Jahren kann es beispielsweise durch Krankheiten zur Beeinträchtigung der Selbstständigkeit kommen. Ich will Ihnen keine Angst machen, aber durch nicht allzu hohe monatliche Beiträge kann man sich rundum sicher fühlen. Auch als junger Mensch.

BGLand24.de: Viele Versicherungstarife hören sich kompliziert und undurchschaubar an, wie behält man den Durchblick?

Anton Pöllner: Sie haben Recht, der Versicherungsdschungel ist oft gerade für Nichtspezialisten schwer zu durchschauen. Im Internet, in Zeitschriften und Prospekten schwirrt eine Vielzahl an möglichen Versicherungen und Tarifen umher. Deshalb mein Rat, kommen Sie vorbei und sprechen Sie mit einem Berater ihrer Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost. Wir helfen Ihnen gerne.

22.08.2016 - Sparen muss man heute neu denken

Die guten alten Zeiten mit attraktiven Zinsen sind vorbei. Christine Oeggl, Privatkundenbetreuerin bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost, erklärt im Interview mit BGLand24.de, wie moderne Anleger heute ein Vermögen aufbauen.

VR Interview
Christine Oeggl - Privatkundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

BGLand24.de: Die Deutschen sparen gerne und viel. Warum sollten sie also daran etwas ändern?

Christine Oeggl: Der große Spareifer der Deutschen ist natürlich gut. Doch viele von ihnen setzen leider auf nicht mehr zeitgemäße Anlageformen. Das Sparbuch und zum Beispiel Festgeld haben ihre besten Zeiten hinter sich, denn sie bringen keine Zinsen mehr.

BGLand24.de: Was ist mit einem Notgroschen?

Christine Oeggl: Ein Notgroschen zum Beispiel als Tagesgeld ist durchaus sinnvoll. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) empfiehlt, höchstens zehn Prozent des Gesamtvermögens als Bargeld verfügbar zu haben. Doch wie viel ist das im Einzelfall? Schafft man es, beispielsweise 50 Euro im Monat in eine zeitgemäße Sparform anzusparen? Finanzielle Möglichkeiten und Ziele lassen sich ausführlich bei einem persönlichen Gespräch mit dem Berater in der Bankfiliale besprechen. Ziel modernen Sparens ist, sich die Freiheit und Handlungsfähigkeit für die Zukunft zu erhalten. Konkret: Wer sich besondere persönliche Wünsche erfüllen, für Kinder, Enkel oder sich selbst vorsorgen will, braucht zeitgemäße Sparformen, die die Renditechancen der Gegenwart nutzen.

BGLand24.de: Und wo liegen die?

Christine Oeggl: Wer ein Vermögen aufbauen und möglichst erhalten möchte, braucht Erträge. Die gibt es an den Kapitalmärkten. Die Deutschen sollten sich also mehr und mehr an Wertpapiere heranwagen. Fondssparpläne sind dafür das passende Einstiegsprodukt.

BGLand24.de: Warum eignen sich dafür gerade Fonds?

Christine Oeggl: Die Deutschen haben in finanziellen Dingen ein großes Bedürfnis nach Freiheit. Ein Vorteil von Fondssparplänen ist, dass sie keine großen Summen erfordern. Stattdessen ermöglichen sie einen Einstieg mit kleinen Raten, schon ab 25 Euro. Außerdem befinden sich in einem Fonds grundsätzlich sehr viele Wertpapiere, sodass einzelne Risiken mit einer Vielzahl von Chancen aufgewogen werden können. Und es müssen ja nicht nur Aktien sein. Mischfonds setzen beispielsweise auf chancenreiche Aktien und verzinsliche Wertpapiere – und ändern das Verhältnis je nach Marktlage. Insgesamt ist die Palette an Fonds so umfangreich, dass für jeden Anleger ein passendes Produkt dabei sein dürfte.

Folgende Risiken sind zu beachten

  • Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass am Ende der Ansparphase weniger Vermögen zur Verfügung steht, als insgesamt eingezahlt wurde, beziehungsweise die Sparziele nicht erreicht werden können.
  • Es besteht Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Im Vergleich zum Ausgabepreis einer Einmalanlage kann der Durchschnittspreis des Fondssparplans höher ausfallen.
  • Die Rendite bei einem Fondssparplan kann geringer als bei der einer Einmalanlage sein.
08.08.2016 - VR MeinKonto das Jugendkonto

Erinnern Sie sich noch, wann Sie Ihr erstes Girokonto eröffnet haben - wie alt Sie damals waren? Nun, die Zeiten ändern sich, heute werden die Kinder immer früher mit dem Ernst des Lebens konfrontiert. Unsere Kinder werden viel früher selbstständig und fordern eine ganze Menge von uns Erwachsenen. Wir sprechen heute mit Stefanie Fritz von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost, ab wann es Sinn macht, ein Konto für seine Kinder zu eröffnen.

VR Interview
Stefanie Fritz - Vertriebsservice Jugendmarkt der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Stefanie Fritz: Ein Sprichwort sagt, „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Dieser Spruch trifft auch auf den Umgang mit Geld zu. Daher ist es uns wichtig, Kinder und Jugendliche frühzeitig mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Geld vertraut zu machen. Mit unserem VR MeinKonto führen wir Kinder langsam und altersgerecht an das Thema „Geld und Finanzen“ heran und begleiten Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg der finanziellen Unabhängigkeit. Von der Geburt bis zum Ende der Ausbildung passt sich unser VR MeinKonto den jeweiligen Ansprüchen an. So wird aus einem Ansparkonto ein Taschengeldkonto und im Laufe der Jahre das Girokonto für den ersten Gehaltseingang – einfach ein Konto, das mitwächst. Und trotz aller Flexibilität bietet das VR MeinKonto ein Maximum an Sicherheit.

chiemgau24.de: Wie drückt sich diese Sicherheit aus?

Stefanie Fritz: Wir übernehmen mit unserem VR MeinKonto Verantwortung  gegenüber unseren jungen Kunden und deren Eltern. So wird das VR MeinKonto beispielsweise ausschließlich auf Guthabenbasis geführt, kann also nicht überzogen werden. Außerdem ist unser VR MeinKonto auch mit einem kostenlosen Kontoschutzpaket ausgestattet, das sie im Falle eines Missbrauchs vor Vermögensschäden schützt - selbst bei fahrlässigem Verhalten.

chiemgau24.de: In welchem Rahmen können Kinder über ihr Konto verfügen?

Stefanie Fritz: Das entscheiden die Eltern je nach Alter des Kindes. Möglichkeiten bieten die VR BankCard zur Bedienung unserer Geldautomaten, das Online-Banking oder auch eine Kreditkarte auf Guthabenbasis.

chiemgau24.de: Wer kann so ein Konto eröffnen und was kostet dieses?

Stefanie Fritz: Bei Minderjährigen benötigen wir natürlich die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, also der Eltern. Wer bereits 18 Jahre und damit volljährig ist, kann selbst ein Konto eröffnen. Für Kinder und Schüler sowie für Studenten und Auszubildende bis zum 25. Lebensjahr ist das VR MeinKonto gebührenfrei. Zudem bietet das VR MeinKonto eine Guthabenverzinsung und attraktive Mehrwerte.

chiemgau24.de: Jetzt machen Sie mich neugierig. Welche Mehrwerte sind mit dem VR MeinKonto verbunden?

Stefanie Fritz: Ein Beispiel: Exklusiv für unsere VR MeinKonto-Inhaber organisieren wir jedes Jahr unsere abwechslungsreichen und spannenden Jugendausflüge. Dieses Jahr geht es für unsere jungen Kunden am 11. August in den Freizeitpark nach Ruhpolding und am 25. August für unsere jugendlichen Kunden ins Galaxy Rutschenparadies der Therme Erding. Wer dabei sein will, muss sich beeilen und sich ganz schnell in einer Filiale der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost anmelden.

25.07.2016 - Gute Karten für den Urlaub

Mit den Sommerferien steht auch die Reisezeit wieder vor der Tür. Zur Urlaubsplanung gehört da auch die Planung der Reisekasse. Auf was man besonders achten sollte, darüber sprechen wir mit Robert Gröbner von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Robert Gröbner - Privatkundenberater der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Robert Gröbner: Über das Thema macht man sich oft wenig Gedanken. Muss man auch nicht, wenn man ein paar Grundsätze beachtet.

Grundsatz 1: So wenig Bargeld wie möglich, denn Bargeld ist bei Dieben äußerst beliebt. Und wenn‘s weg ist, dann ist es weg. Bargeld sollte man nur für die Anreise, evtl. für Taxi oder Trinkgelder dabei haben.

Grundsatz 2: Nicht alles auf eine Karte, beispielsweise die VR Bankcard setzen. Neben der VR BankCard empfiehlt es sich, zur Sicherheit auch eine Kreditkarte dabei zu haben. Ich persönlich habe z. B. immer die BasicCard der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost dabei. Die hat den besonderen Vorteil, dass ich mich auch im Ausland kostenlos mit Bargeld versorgen kann. Dazu bucht man einfach vor der Reise einen Betrag auf die Karte, ähnlich wie bei der Prepaid-Handy-Karte. Da man mit dieser Karte sein Konto nicht überziehen kann, ist sie für Jugendliche unter 18 Jahren besonders geeignet. Neben der BasicCard gibt es noch die ClassicCard bzw. die GoldCard. Hier kann der Kunde wählen, ob er die Visa- oder die MasterCard-Variante bevorzugt – oder beide. Diese Karten bieten über die Zahlungsfunktion hinaus weitere Leistungen wie die Verkehrsmittel-Unfallversicherung. Die GoldCard beinhaltet außerdem eine Auslandsreise-Krankenversicherung, eine Reiserücktrittskosten- sowie eine Reiseabbruch-Versicherung und einen Auslandsschutzbrief.

BGLand24.de: Was kosten denn diese Kreditkarten und wie kann ich sie bekommen?

Robert Gröbner: Die Kosten richten sich bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost nach der Art der Karte, nach dem zugrundeliegenden Kontomodell und nach dem Jahresumsatz mit der Karte. Die Kostenspanne reicht von 0,00 bis 5,40 Euro monatlich. Man kann die Karte in seiner Filiale oder auch bequem im Online-Banking der VR Bank beantragen. Das Kontoschutzpaket der VR Bank schützt zusätzlich im Fall des Falles vor den Folgen eines Kartenmissbrauchs.

Wenn man seine Karten vor der Reise nochmal auf Funktion prüft und sich die Kartennummern sowie die Sperrnotrufnummer notiert und das Ganze dann nicht gemeinsam mit der Karte in den Geldbeutel steckt, steht zumindest was die Reisekasse angeht, einem erholsamen Urlaub – und den wünsche ich Ihnen – nichts mehr entgegen. Fragen zum Thema Reisekasse und Kreditkarten beantworten Ihnen gern die Beraterinnen und Berater in Ihrer Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

11.07.2016 - UnionDepot und Online Banking

Aus der anhaltenden Niedrigzinsphase ist inzwischen eine Null-Zinsphase geworden. Viele Anleger, die bisher auf reine Bankanlagen gesetzt haben, wenden sich vermehrt Investmentfonds zu, da diese bei überschaubaren Risiken noch akzeptable Renditen versprechen. Was beim Girokonto schon fast Standard ist, geht jetzt auch bei den Depots der Union Investment − der Online-Zugriff. Welche Vorteile das hat, darüber sprechen wir mit Michael Schlupf von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Michael Schlupf Privatkundenberater der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Michael Schlupf: Finanzen online von zu Hause regeln ist für viele Kunden heute schon selbstverständlich. Neu ist, dass die sichere und vertraute Umgebung des Online-Banking jetzt auch für die Verwaltung von UnionDepots genutzt werden kann.

chiemgau24.de: Was ist denn ein Union-Depot?

Michael Schlupf: Die Union Investment ist einer der größten deutschen Anbieter von Investment-Fonds und unser Partner im genossenschaftlichen Finanzverbund. Regelmäßige Auszeichnungen sprechen für die Qualität unseres Partners. Dies zur Firma Union Investment.
Das UnionDepot ist praktisch das persönliche Konto, in dem die Union Investmentfonds für jeden Anleger verwahrt werden. Und auf dieses UnionDepot kann der Kunde jetzt direkt aus seinem Online-Banking zugreifen

chiemgau24.de: Was kann ich z. B. als Anleger online machen?

Michael Schlupf: Ich kann z. B. alle Daten meiner Fonds – auch der Riester-Rente – aufrufen, erhalte verständliche Depot- und Umsatzübersichten, aktuelle Angaben zu meinen Fonds sowie auch die Daten meines Freistellungsauftrages bei der Union Investment.

chiemgau24.de: Kann ich denn z. B. auch Fondsanteile kaufen oder verkaufen?

Michael Schlupf: Auch das ist möglich. Unter dem Menüpunkt „Order“ können in Eigenregie Fondsanteile gekauft, verkauft oder getauscht werden und auch Anspar- oder Auszahlpläne können hier erfasst, geändert oder gelöscht werden. Zudem haben Sie auch ein eigenes elektronisches Postfach. Das spart Zeit, Papier und schont die Umwelt. Alle Dokumente stehen hier für die Dauer der gesetzlichen Archivierungsfrist – derzeit zehn Jahre – zur Verfügung.

chiemgau24.de: Das klingt  ja vielversprechend. Muss ich das extra beantragen oder kann ich automatisch im Online-Banking auf mein UnionDepot zugreifen?

Michael Schlupf: Nicht automatisch – aber problemlos. Wenn Sie im Online-Banking „UnionDepot“ auswählen, erscheint eine Seite „Zustimmung zur Datenübermittlung“. Hier bitten wir um Ihr Einverständnis zur Weitergabe Ihrer Daten wie Name, Geburtsdatum, Adresse und Kundennummer. Damit sind Sie eindeutig als berechtigt identifiziert und können freigeschaltet werden.

Mit der Funktion UnionDepot wird Online-Banking bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost noch leistungsfähiger und die Verwaltung Ihrer Finanzen noch übersichtlicher und bequemer. Fragen Sie Ihren Berater danach.

27.06.2016 - Hochwasser - Elementarschäden

Wer erinnert sich nicht an das Hochwasser der Oder 1997 oder im Jahr 2002, als die Elbe über die Ufer trat. Vor drei Jahren traf es Deggendorf und Freilassing besonders, in diesem Jahr war in Simbach am Inn Land unter. Nach Ansicht von Experten sind die Naturkatastrophen Vorboten des Klimawandels, mit denen wir künftig in kürzeren Abständen rechnen müssen. Nicht ohne Grund überlegen daher viele Unternehmen, aber auch Privatpersonen, sich gegen diese Urgewalten zu versichern. Wir sprechen heute mit Herbert Eder über dieses Thema.

VR Interview
Herbert Eder - Privatkundenbetreuer der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Herbert Eder: In der Tat nehmen die Schäden durch Naturgewalten in ganz Deutschland rapide zu. Während Feuer-, Sturm- und Hagelschäden in der Regel durch die Hausratversicherung abgedeckt sind, braucht es für die sogenannten Elementarschäden, das sind durch Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch, Erdsenkung, Lawinen oder Schneedruck verursachte Schäden, eine Zusatzversicherung zur Hausrat oder Gebäudeversicherung, die Elementarschadenversicherung. Gut ein Drittel der deutschen Haushalte verfügen bereits über den zusätzlichen Schutz, bei zwei Dritteln fehlt er allerdings noch.

BGLand24.de: Oft hört man aber, dass gerade Problemgebiete vom Versicherungsschutz ausgenommen sind.

Herbert Eder: Die Versicherer haben Deutschland in vier Gefährdungszonen unterteilt. Von Zone 1, das sind Gebiete, in denen Naturkatastrophen eher selten auftreten bis zur Zone 4, in der es häufig zu Naturkatastrophen kommt. Die Zone 4 betrifft aber nur rund zwei Prozent der Haushalte. Hier wird kein Versicherungsschutz angeboten. Unsere Region ist jedoch überwiegend in den Zonen 1 und 2 − und damit versicherbar.

BGLand24.de: Wie hoch sind denn die Kosten einer Elementarschadenversicherung?

Herbert Eder: Die Kosten richten sich nach der Gefährdungszone, nach der Höhe eines Selbstbehalts im Schadensfall und natürlich nach dem Wert des Versicherungsgegenstandes. Da ist eine Spannbreite von 50 bis 500 Euro oder auch mehr pro Jahr möglich. Das klingt erst mal viel. Aber vergleichen wir es mal mit der Kfz-Vollkasko. Da zahlen wir ähnliche Beträge ohne mit der Wimper zu zucken und obwohl weit weniger auf dem Spiel steht.

BGLand24.de: Viele Betroffene sind im ersten Moment ratlos. Können Sie hier auch einen Tipp geben?

Herbert Eder: Ganz wichtig ist es einen kühlen Kopf zu bewahren. Und alles tun, um den Schaden möglichst gering zu halten. Versicherte sind dazu verpflichtet. Wer nicht versichert ist, wird’s schon im eigenen Interesse tun. Versicherte müssen umgehend ihre Versicherung informieren. Hier werden dann auch schon die nächsten Schritte besprochen. Wichtig ist es natürlich auch die Schäden zu dokumentieren. Also möglichst viele Fotos und eine Schadensaufstellung machen. Beschädigte Möbel oder ausgetauschte Teile dürfen nicht entsorgt werden. Sie müssen zum Schadensnachweis aufgehoben werden. Aber auch die Eigenleistung sollte man dokumentieren, z. B. wer hat was wie lange gemacht. Sprechen Sie mit Ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost über den Elementarschadensschutz. Dann sind Sie im Fall des Falles auch nicht auf Spendenaktionen angewiesen.

13.06.2016 - Fußball-EM

Die diesjährige Fußball-Europameisterschaft ist die größte jemals ausgetragene EM – statt bisher 16 nehmen erstmals 24 Nationalmannschaften teil und statt bisher drei Wochen gibt es in diesem Jahr vier Wochen „Gänsehaut pur“. Was die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost mit der Fußball-Europameisterschaft verbindet, darüber sprechen wir mit Christina Mayer.

Christina Mayer - Privatkundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG
Christina Mayer - Privatkundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Christina Mayer: Die Fußball-Europameisterschaft ist ein besonderes Großereignis, das nicht nur eingefleischte Fußballfans emotional bewegt. Als Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost haben wir sozusagen den Ball aufgegriffen und bieten passend zum Thema unser Volltreffer-Sparen an. Das Volltreffer-Sparen ist eine sichere Bankanlage mit fairer Rendite – es gibt 0,25 % Zinsen, fest zugesagt auf maximal fünf Jahre. Verfügungen sind dennoch jederzeit möglich. Dieses Angebot gilt bis zum Finale am 10. Juli dieses Jahres.

chiemgau24.de: Gibt es denn - außerhalb der Fußball EM - noch Gemeinsamkeiten zwischen Bankgeschäften und dem Fußball?

Christina Mayer: Fußball als Mannschaftssport und Bankgeschäft haben durchaus ihre Parallelen.
Bei der Geldanlage z. B. kommt es, wie auch beim Fußball, auf die richtige Mannschaftsaufstellung an. Mit einer rein defensiven Mannschaft werden sie wahrscheinlich kein Tor kassieren, aber vermutlich auch keins schießen. Ebenso sind mit einer absolut sicherheitsorientierten Geldanlage - zumindest zurzeit - keine nennenswerten Renditen zu erzielen. Bei der Mannschaftsaufstellung wie bei der Geldanlage gilt deshalb: Die Mischung macht den Erfolg.

chiemgau24.de: EM-Zeit ist auch Gewinnspielzeit? Gibt es auch bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost ein Gewinnspiel zur EM?

Christina Mayer: Ja, auch da haben wir uns was besonders Emotionales ausgedacht. Wir verlosen nämlich ein Grillparty-Paket für die Finalfeier am 10. Juli. Das Paket besteht aus einem hochwertigen original Weber-Grill, einem 30 Liter Bierfass und einem Gutschein über 200 Euro für alles, was auf den Grill gehört. Ihre Aufgabe: Sie müssen die Finalteilnehmer richtig tippen und Ihren Gewinncoupon bis spätestens 29.06. in einer Filiale der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost abgeben.

chiemgau24.de: Wie ist denn Ihr persönlicher Tipp fürs Endspiel?

Christina Mayer: Tipp hab ich keinen, aber ich würde mir Frankreich als Gastgeber im Endspiel wünschen – ja und dass Frankreich hinter Deutschland 2. Sieger wird. Vor allem aber wünsche ich mir und uns allen eine Fußball-EM ohne Zwischenfälle.

30.05.2016 - Crowdfunding

Seit Anfang des Jahres bietet die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen unter dem Titel „Viele schaffen mehr“ ein Crowdfunding-Portal zur Finanzierung Ihrer Projekte an. Wie dieses Crowdfunding funktioniert und was sich bisher getan hat, darüber sprechen wir mit Rolf Hasslach von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Rolf Hasslach - Öffentlichkeitsarbeit

Rolf Hasslach: Mit unserem Viele-schaffen-mehr-Portal haben wir den Genossenschaftsgedanken ins Internet übertragen. Wir bieten hier gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen die Möglichkeit, Ihre Projekte ins Internet zu stellen und um finanzielle Unterstützung zu werben.

BGLand24.de: Spenden zur Finanzierung ihrer Vorhaben sammeln, dass mussten die gemeinnützigen Einrichtungen und Vereine doch bisher auch schon.

Rolf Hasslach: Das ist richtig. Aber mit unserer „Viele-schaffen-mehr“-Plattform im Internet sprechen wir einen weitaus größeren Kreis möglicher Unterstützer an. Zudem bieten wir als Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost zusätzliche Unterstützung, indem wir die Projekte ebenfalls bewerben und legen zudem auf jede eingehende Spende noch 25 Prozent oben drauf. Das heißt, für ein Projekt mit einem Volumen von 10.000 Euro müssen nur 8.000 Euro Spendeneingänge generiert werden, 2000 Euro gibt die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost Bank dazu.

BGLand24.de: Gibt es denn schon ein konkretes Projekt?

Rolf Hasslach: Ein tolles Projekt geht am Freitag an den Start. Dabei geht es um ein Elektro-Fahrzeug für die Jugendsiedlung Traunreut. Mit dem umweltfreundlichen Fahrzeug sollen aus der Küche der Jugendsiedlung Kindertagesstätten und Kindergärten mit warmen Mahlzeiten versorgt wird. Daher der Name „Catering mit Energie“. Zudem dient das Elektrofahrzeug gleichzeitig als Ausbildungsobjekt für die Kfz-Ausbildung der Jugendsiedlung. Für die Finanzierung fehlen noch 7.400 Euro, die nun über das Viele-schaffen-mehr-Portal generiert werden sollen. Nähre Informationen hierzu finden sie auf der Homepage www.vrbank-obb-so.viele-schaffen-mehr.de oder fragen Sie einfach Ihren Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

BGLand24.de: Das ist sicher ein unterstützenswertes Projekt. Gibt es noch mehr Anfragen von gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen?

Rolf Hasslach: Ja, da unser Viele-schaffen-mehr-Portal ein neuartiges Angebot ist, gibt es zahlreiche Anfragen und bei einigen Projekten wird es langsam aber sicher konkret, so dass wir hier in die Vorbereitungs- bzw. Bearbeitungsphase kommen.

BGLand24.de: Wo kann man sich denn über das „Viele-schaffen-mehr“-Portal informieren?

Rolf Hasslach: Informationen bietet sowohl unser Folder in unseren Filialen wie auch die Homepage der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost. Unter www.viele-schaffen-mehr.de kann man sich zudem bundesweit über Crowdfunding-Projekte informieren. Selbstverständlich stehe ich auch persönlich unter Tel. 08651 6006-1429 gern zur Verfügung.

16.05.2016 - Altersvorsorge in der Niedrigzinsphase

Die Politik hat das Thema „Altersvorsorge“ als Wahlkampfthema entdeckt. Doch immer weniger Deutsche sind bereit, zusätzlich privat fürs Alter vorzusorgen. Warum das so ist und vor allem, warum die private Altersvorsorge so wichtig ist, darüber sprechen wir mit Rosemarie Fegg von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Rosemarie Fegg - Jugendberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Rosemarie Fegg: Das Thema „private Altersvorsorge“ ist deshalb so wichtig, weil die gesetzliche Rente zwar sicher ist, aber mit Sicherheit auch immer weniger wird. Umfragen belegen, dass die Angst vor Armut im Alter bei den Zukunfts-Ängsten der Menschen weit vorn liegt.

BGLand24.de: Warum sind dann trotzdem immer weniger Menschen bereit, privat für den Ruhestand vorzusorgen?

Rosemarie Fegg: Das hat meines Erachtens mehrere Ursachen – erstens die anhaltende Niedrigzinsphase und damit verbunden das pauschale Schlechtreden der Riester-Rente und zweitens die Anrechnung privater Vorsorge auf die Grundsicherung, wenn die gesetzliche Rente unterhalb der Grundsicherung liegt. Die anhaltende Niedrigzinsphase wirkt sich – so ehrlich muss man sein − natürlich auf die private Altersvorsorge, beispielsweise bei der Riester-Rente aus. Aber − die öffentliche Diskussion bei der Altersvorsorge fokussiert sich ausschließlich auf den Zins und lässt weitaus wichtigere Ertragskomponenten wie die staatlichen Zulagen und die Steuerersparnisse außen vor. Die Riester-Rente pauschal schlecht zu reden zeugt zudem von mangelnder Sach- und Fachkenntnis, da es ja deutlich unterschiedliche Varianten gibt. Da fondsbasierte Angebote wie die Uni-Profi Rente der Union Investment und der Wohnbau-Riester eine steigende Nachfrage verzeichnen, ist die Riester-Krise wohl eher eine Krise der Versicherungswirtschaft.

BGLand24.de: Wenn die Leistungen aus privater Vorsorge auf die Grundsicherung angerechnet werden, lohnt sich private Vorsorge dann überhaupt z. B. für die sogenannten Geringverdiener?

Rosemarie Fegg: Der Gedanke ist verständlich. Wenn man ihn aber weiterdenkt, müsste man konsequent jede Erwerbstätigkeit einstellen und sich auf die staatliche Grundsicherung verlassen. Das tun Gott sei Dank die wenigsten. Und nicht jede Rentnerin und jeder Rentner wird die Grundsicherung in Anspruch nehmen müssen. Aber das grundsätzliche Problem der Anrechnung ist auch in der Politik angekommen, und ich hoffe auf eine Änderung − auch wenn es den Staat zunächst Geld kostet.

BGLand24.de: Sie würden also trotz Minizinsen und den genannten Nachteilen weiter zur privaten Altersvorsorge, z. B. mit einem Riester-Vertrag raten?

Rosemarie Fegg: Eindeutig ja, und zwar, weil private Altersvorsorge alternativlos ist. Wie man vorsorgt, ist zweitrangig, ob z. B. über eine betriebliche Altersvorsorge, über Immobilienerwerb oder eben über einen Riester-Vertrag. Zwei Dinge sind dabei wichtig: Nutzen Sie staatliche Zulagen und Steuervorteile und lassen Sie sich nicht beirren und verschieben Sie das Thema Altersvorsorge auf keinen Fall in die Zukunft, denn das wäre ein Fehler, der sich kaum wieder wettmachen lässt. Sprechen Sie deshalb zeitnah mit Ihrer Beraterin oder ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost über Ihre persönliche Altersvorsorge.

02.05.2016 - Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf Bürgerstiftungen

Die seit Jahren andauernde Niedrigzinspolitik der EZB unter ihrem Präsidenten Mario Draghi gerät mehr und mehr in die Kritik. Sie komme nicht nur einer schleichenden Enteignung der Sparer gleich, sondern gefährde ganze Branchen wie das Versicherungs- und Bankgewerbe. Banken müssen für ihre Guthaben inzwischen sogar Strafzinsen an die Zentralbank zahlen. Wie sich das niedrige Zinsniveau auf die Arbeit der Bürgerstiftung Berchtesgadener Land bzw. der Bürgerstiftung Traunsteiner Land auswirkt, darüber sprechen wir mit Rolf Hasslach, dem Geschäftsführer der beiden Bürgerstiftungen.

VR Interview
Rolf Hasslach - Geschäftsführer der Bürgerstiftungen

Rolf Hasslach: Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 im Berchtesgadener Land bzw. 2007 im Landkreis Traunstein konnten die beiden Bürgerstiftungen zusammengerechnet mit mehr als 1,3 Millionen Euro gemeinnützige Einrichtungen und deren Projekte fördern sowie unverschuldet in Not geratene Menschen in der Region unterstützen.

Die notwendigen Mittel dazu stammen aus Spenden, aus den Erlösen eigener Aktivitäten wie unseren Benefizveranstaltungen, den Büchermärkten, dem Weihnachtsstand und eben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens.

chiemgau24.de: Wie hoch ist denn dieses Stiftungsvermögen und wie wirkt sich die Niedrigzinsphase in Euro und Cent aus?

Rolf Hasslach: Durch zahlreiche Zustiftungen von Unternehmen und Privatpersonen ist das Vermögen inzwischen auf insgesamt etwas über 1 Million Euro angewachsen. Bei einem Durchschnittszins von 2,5 % standen noch 25.000 Euro an Zinserträgen zur Verfügung -  bei 0,50 % sind es nur noch 5.000 Euro.

chiemgau24.de: Wie ist das Stiftungsvermögen denn angelegt?

Rolf Hasslach: Der Gesetzgeber schreibt vor, dass das Stiftungsvermögen ertragreich anzulegen und in seinem realen Wert zu erhalten ist, also evtl. Inflationsverluste auszugleichen sind. Die Auswahl an Anlagemöglichkeiten ist daher begrenzt. Wir haben uns bei unseren letzten Anlagen für das VR Wachstumszertifikat der VR Bank Oberbayern Südost entschieden, das auf 10-Jahres-Sicht noch eine akzeptable Rendite bringt. Aufgrund der Zinssituation gewinnen die eigenen Aktivitäten zunehmend an Bedeutung. So fand z. B. am 29. und 30. April in der Mozartstraße 1 in Bad Reichenhall der traditionelle Frühjahrs-Büchermarkt der Bürgerstiftung Berchtesgadener Land statt. Im Gegensatz zu Flohmärkten bietet die Bürgerstiftung hier ausschließlich gut erhaltene Bücher, Schallplatten, CDs DVDs usw. an. Außerdem haben Mitarbeiterinnen der VR Bank wieder Kuchen gebacken, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Mitarbeiter der VR Bank gestalteten auch den Musikanten-Hoagart am 4. Mai im Siegsdorfer Festsaal. Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Der Eintritt ist frei, aber Ihre Spende hilft uns natürlich weiter. Auch wenn Sie an unseren Veranstaltungen nicht teilnehmen können, sind wir für Ihre Spende dankbar. Jede Spende hilft.

18.04.2016 - Immer und überall für Sie da – heute: Die VR Banking App und VR SecureGo

Viele Bankgeschäfte lassen sich heute online über den Computer erledigen. Doch vielfach sind, vor allem im Privatbereich, die Computer durch Tablet und Smartphone abgelöst worden. Immerhin verfügen mehr als 31 Millionen Bundesbürger über ein Tablet oder Smartphone. Wie die Volksbanken Raiffeisenbanken auf diesen Trend reagiert haben, darüber sprechen wir mit Silvia Langwieder von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Silvia Langwieder - Kundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Silvia Langwieder: Der Erfolg der Volksbanken Raiffeisenbanken basiert auf der Nähe zu ihren Kunden. Spielte sich diese Kundennähe früher ausschließlich in den Filialen ab, so kann der Kunde heute auf vielen Wegen auf sein Konto zugreifen. Während man früher beim Online-Banking auf meist stationäre Computer daheim oder am Arbeitsplatz angewiesen war, kam mit den Laptops schon eine gewisse Flexibilität dazu. Richtig ortsunabhängig wurde das Online-Banking mit den Tablets und Smartphones, die ebenfalls einen Zugang zum Online-Banking im Internet boten.

BGLand24: Geht Online-Banking mit Tablets und Smartphones nur über einen Web-Browser oder gibt es dafür auch spezielle Apps?

Silvia Langwieder: Sowohl als auch. Speziell für Tablets und Smartphones haben die Volksbanken Raiffeisenbanken die VR-Banking App entwickelt und vom TÜV zertifizieren lassen. Die VR-Banking App funktioniert sowohl auf iPhones, iPods und iPads wie auf Android- und Blackberry-Geräten.

Umsatz- und Kontostandabfragen sind mit der VR-Banking App zu jeder Zeit und an jedem Ort sicher und bequem möglich. Überweisungsaufträge zu erteilen war jedoch etwas umständlich, da der Zahlungsauftrag und die Transaktionsnummer zur Freigabe der Zahlung aus Sicherheitsgründen nicht auf ein- und demselben Gerät laufen dürfen. Die Alternativen wie TAN-Generator oder zwei voneinander getrennte Geräte sind zwar sicher, aber nicht sonderlich komfortabel.

BGLand24: Das klingt, als gäbe es inzwischen eine andere Lösung.

Silvia Langwieder: Die gibt es, und zwar in Form einer weiteren App mit dem Namen VR SecureGo. Diese funktioniert ähnlich wie das bewährte  mobile TAN-Verfahren, nur wird hier die Transaktionsnummer nicht als SMS versandt, sondern in der speziell gesicherten App VR SecureGo gespeichert.

Mit der VR-Banking App und VR SecureGo ist Online-Banking auch auf Tablets und Smartphones einfach, bequem und vor allem sicher.

04.04.2016 - Immer und überall für Sie da – heute: Online-Banking

Online-Banking, also seine Bankgeschäfte über PC, Tablet oder Smartphone abzuwickeln, wird immer beliebter. Waren es im Jahr 1998 gerade mal 8 Prozent der Deutschen, die ihre Bankgeschäfte online erledigten, so nutzten 2014 bereits mehr als die Hälfte, nämlich 55 Prozent der Deutschen das Internet für ihre Bankgeschäfte. Warum das so ist, darüber sprechen wir mit Marianne Schneider von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Marianne Schneider - Kundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Marianne Schneider: Online-Banking ist so erfolgreich, weil es einfach und bequem ist, und weil die Bankkunden natürlich auch viel selbstständiger geworden sind. Vieles, wofür man früher in die Bank oder Sparkasse gehen und sich eventuell auch noch anstellen musste, kann man heute unabhängig von den Filialöffnungszeiten im Internet erledigen. Rechnungen per Überweisung bezahlen, für regelmäßige Zahlungen Daueraufträge einrichten. Alles kein Problem. Ja sogar Wertpapiergeschäfte und Depotverwaltung und auch das Aufladen von Prepaid-Handykarten sind online möglich.

chiemgau24: Aber den Kontoauszug, den muss man nach wie vor in der Filiale abholen.

Marianne Schneider: Nein, auch hier gibt es eine Lösung: den elektronischen Kontoauszug, der inzwischen auch von den Finanzämtern anerkannt wird. Zusätzlich kann man online auch seinen Finanzstatus abrufen und hat so eine aktuelle Übersicht über seine gesamten Geldanlagen und Kredite.

chiemgau24: Sicherheit ist natürlich auch ein Thema. Wie ist man denn beim Online-Banking vor Missbrauch geschützt?

Marianne Schneider: Beim Thema Sicherheit müssen wir zwischen der Datenübertragung von oder zur Bank und der Datenverarbeitung am Kunden-PC unterscheiden. Die Sicherheit während der Datenübertragung ist durch eine Verschlüsselung, die nach menschlichem Ermessen nicht oder nur unter erheblichem Zeit- und Ressourcenaufwand – manipulierbar ist, gesichert. Angriffsmöglichkeiten für Betrüger bieten dagegen der PC des Bankkunden, wenn dieser nicht durch einen aktuellen Virenscanner und eine Firewall gesichert ist und der Bankkunde selbst, wenn er Zugangsdaten und Kennwörter preisgibt.

Kunden der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost sind mit dem VR Kontoschutzpaket besonders abgesichert. Das VR Kontoschutzpaket schützt vor Vermögensschäden durch Missbrauch beim Online-Banking und auch vor Missbrauch von Kreditkarten, z. B. bei Bezahlung im Internet-Handel.

chiemgau24: Online-Banking per PC ist modern – und doch schon ein alter Hut. Gibt es auch spezielle Anwendungen für Tablets und Smartphones?

Marianne Schneider: Ja, für Tablets und Smartphones gibt es eine spezielle VR Banking App und über die sprechen wir in unserem nächsten Beitrag am 18. April.

21.03.2016 - Zukunft der Filialen – Genossenschaftliche Beratung

Im Gespräch mit Kundenberater Anton Pöllner

Die andauernde Niedrigzinsphase und die damit verbundenen Ertragseinbußen sowie der überbordende Regulierungsdrang des Gesetzgebers machen den Banken und Sparkassen zunehmend zu schaffen. Das führt oftmals dazu, dass Filialen geschlossen werden, wie z. B. bei der Deutschen Bank, der Hypobank und auch bei der heimischen Sparkasse. Wie die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost mit der Thematik umgeht, darüber sprechen wir mit Anton Pöllner von eben dieser Genossenschaftsbank.

VR Interview
Anton Pöllner - Kundenberater der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Anton Pöllner: Neben der bereits angesprochenen Niedrigzinsphase und der Regulierungswut müssen wir auch den veränderten Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden. Mit unseren modernen SB-Geräten, dem umfangreichen Online-Angebot und der vielseitigen Verwendung der BankCard bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, Standard- und Servicegeschäfte bequem und unabhängig von Banköffnungszeiten selbst zu erledigen. Dadurch haben sich die Aufgaben in den Filialen mehr in Richtung qualifizierte Beratung verschoben.

bgland24: Was bedeutet das für die Filialen der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost?

Anton Pöllner: Unsere 30 Filialen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein sowie in Wasserburg und im benachbarten Salzburg sind nach wie vor der Grundstein unseres Erfolges, der letztendlich auf der räumlichen und emotionalen Nähe zu unseren Kunden, auf ausgezeichnete Angebote und der persönlichen Beratung durch unsere kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter basiert. Aber auch wir müssen unsere Filialen natürlich regelmäßig auf den Prüfstand stellen und an die Wünsche und letztendlich die Nutzung durch unsere Kunden anpassen. Unser Weg heißt verändern und anpassen, aber nicht schließen.

bgland24: Bill Gates hat einmal gesagt, die Welt braucht Bankgeschäfte, aber sie braucht dazu keine Banken. Gibt ihm die Entwicklung Recht?

Anton Pöllner: Jein, Recht hat er darin, dass Banken und Sparkassen heute kein Monopol mehr auf Bankgeschäfte haben. Aber Geldangelegenheiten sind Vertrauenssache und gerade in der Finanzkrise hat sich gezeigt, dass die Kunden gerade den Genossenschaftsbanken vertrauen. Die genossenschaftliche Beratung, wie wir unsere ganzheitliche Rundumberatung nennen, hat sich bewährt. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einen Appell aussprechen. Liebe Leser, wenn Sie im Geschäft beispielsweise ein paar Äpfel kaufen, dann schauen sie sich diese vorher genau an. Sie schauen, ob etwas faul ist, ob sie Druckstellen haben oder sonst wie beschädigt sind. Sie nehmen sich Zeit für einen Artikel, der nur ein paar Euro kostet. Eine Geldanlage soll dagegen oftmals fast im Vorübergehen erfolgen, obwohl es hierbei um mehr als ein paar Euro geht. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Geld – unsere Beraterinnen und Berater nehmen sich Zeit für Sie.

07.03.2016 - Omni-Kanal-Banking – alle Wege führen zur VR Bank

Im Gespräch mit Kundenberaterin Elena Langliz

Es ist noch gar nicht so lange her, da musste man seine Bank aufsuchen, wenn man Geld abheben oder eine Rechnung per Überweisung bezahlen wollte. Heute stehen den Bankkunden viele Wege offen. Multi- oder Omni-Channel-Banking, wie es neudeutsch heißt. Welche Wege das im Einzelnen sind, erklärt Elena Langliz von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

VR Interview
Elena Langliz - Kundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Elena Langliz: „Alle Wege führen nach Rom“. Wer kennt diese traditionelle Redewendung nicht. Heute führen viele Wege zur „Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost“. Und da gibt’s wirklich viele.

chiemgau24: Die da wären?

Elena Langliz:  Nehmen wir zunächst die traditionellen, unsere 30 Filialen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein sowie Wasserburg, Raitenhaslach und natürlich unsere Niederlassung in Salzburg. In diesen Filialen beraten wir unsere Kunden persönlich in allen Geldfragen. In den Filialen stehen unseren Kunden darüber hinaus auch moderne Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminals zur Verfügung. Und das rund um die Uhr. Moderne SB-Geräte stehen auch in unseren neun SB-Filialen und vier weiteren Standorten. Deutschlandweit können sich unsere Kunden übrigens an 19.600 Geldautomaten kostenlos mit Bargeld versorgen. Nicht vergessen möchte in natürlich unseren VR Service, die zentrale Telefon-Hotline.

chiemgau24: Das Internet hat die Bankenwelt maßgeblich verändert und bietet neue Möglichkeiten.
Wie hat die VR Bank hierauf reagiert?

Elena Langliz:  Die VR Bank zählt sich zu Recht zu den Pionieren beim Online-Banking per Computer. Das gilt sowohl im Bereich der Firmenkunden-Software wie auch beim privaten Online-Banking über unsere Homepage.

chiemgau24: Nun ist, mit Verlaub gesagt, im Zeitalter des Smartphones Online-Banking per PC ja auch schon fast wieder ein alter Hut.

Elena Langliz:  Das stimmt nicht ganz. Unser Online-Banking per PC im Internet wird ständig erweitert und ausgebaut. Aber es stimmt, Smartphone und Tablet sind als weiterer Zugangsweg dazugekommen. Und auch hier können wir unseren Kunden mit der VR Banking-App einen weiteren bequemen und sicheren Zugang zu ihren Finanzen bieten.

chiemgau24: Sicherheit ist ein Schlüsselwort, denn nicht jedem Kunden ist das Internet für seine Bankgeschäfte geheuer.

Elena Langliz:  Wir bieten mit unseren modernen Anwendungen bereits ein Höchstmaß an Sicherheit. Dazu kommt noch unser hauseigenes Kontoschutzpaket, das im Fall des Falles einspringt. Aber unsere Kunden müssen sich ja nicht für einen einzigen Zugangsweg entscheiden. Bei uns kann der Kunde von Fall zu Fall entscheiden, welchen Weg oder welches unserer Angebote er nutzen will.

chiemgau24: Beim Einkauf im Internet wird oftmals PayPal als alternatives Bezahlsystem angeboten.

Elena Langliz:  Das wird sich in diesem Jahr ändern. Der zugegeben späte Markteintritt von paydirekt der deutschen Kreditwirtschaft hat aber auch Vorteile, denn so konnte man die Schwächen und Stärken von PayPal analysieren und die Schwächen, z. B. im Datenschutz, vermeiden.

chiemgau24: Da bin ich gespannt. Lassen wir uns überraschen.

Elena Langliz:  Eine Überraschung gibt es auch bei unserem Online-Gewinnspiel. Den Siegern winken ein in iPhone 6s, ein iPad Air 2 oder ein iPad mini 4.

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