Trainingspuppe für die Bergwacht Traunstein

Nützliches „Phantom”

Wenn die Bergwacht Traunstein zu einem Einsatz gerufen wird, muss alles schnell gehen und jeder Handgriff sitzen. Denn meistens geht es bei diesen Einsätzen um Leben oder Tod. Um dafür gut vorbereitet zu sein, müssen die Bergretter viele Übungsstunden absolvieren. Damit auch Szenarien wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung, spezielle Beatmungstechniken und die Lagerung des Patienten im alpinen Gelände geübt werden können, ist eine spezielle Trainingspuppe notwendig.

Für die Anschaffung dieser Puppe hat die VR Bank 1.750 Euro an die Bergwacht Traunstein gespendet. Bei der symbolischen Scheckübergabe schilderten Bereitschaftsleiterin Claudia Bork und Bergwacht Notarzt Dr. Markus Langer Bereichsleiter Josef Babl das Ausbildungskonzept der Bergwacht. Anhand realistischer Notfallszenarien werden die notfallmedizinische Versorgung und die Bergung im unwegsamen Gelände geübt. Das Üben mit der Trainingspuppe lässt die Einsatzkräfte in Notfallsituationen noch sicherer werden.

Claudia Bork (li.) und Dr. Markus Langer (Mitte) zeigten Bereichsleiter Josef Babl (re.), wie eine Übung mit der Trainingspuppe aussehen kann.