Mitglieder- und Kundenversammlungen 2017

Auftakt in Berchtesgaden

Freundliche Begrüßung am Eingang durch Alexandra Hägele, Michaela Neumann und Christina Böhmer.

Die örtliche und emotionale Nähe zu ihren Kunden ist das Markenzeichen der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Ein fester Bestandteil dieser gelebten Kundennähe sind die Herbstversammlungen, zu denen die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost ihre Mitglieder und Kunden traditionell einlädt. Im Rahmen dieser insgesamt elf Informationsveranstaltungen berichtet der Vorstand direkt über die Entwicklung der VR Bank und geht auf aktuelle und interessante Themen aus der Finanzwelt ein. Die Auftaktveranstaltung 2017 fand im Kongresshaus in Berchtesgaden statt.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste und Teilnehmer durch Bankvorstand Direktor Jürgen Hubel sprach Marktbürgermeister Franz Rasp ein Grußwort. Er freute sich, dass die Bank so hervorragend wirtschaftet und jederzeit ein verlässlicher Partner in allen Finanzangelegenheiten ist.

Bevor Direktor Jürgen Hubel die Entwicklung der VR Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr darlegte, wies er darauf hin, dass die Genossenschaftsidee von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erhoben wurde. Deutschland hat das erste Mal einen Vorschlag bei der UNESCO eingereicht und dabei gleich eine neue Dimension des immateriellen Weltkulturerbes aufgezeigt. Kultur heißt eben auch: „Wie organisiert sich eine Gesellschaft für nachhaltige Entwicklung?“

Die Entscheidung drückt deshalb vor allem aus, dass Genossenschaften die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht bereichern. Die Mitglieder werden gefördert und es wird für die Menschen in der Region Verantwortung übernommen. Grundwerte wie Regionalität, Partizipation, Gemeinschaft, Verantwortung und Vielfalt werden zunehmend als ein gesundes und wichtiges Gegengewicht zur fortschreitenden Globalisierung wahrgenommen.

Die Protagonisten des Abends v.l.: Bereichsdirektor Simon Zuhra, Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden Franz Rasp, Auszubildende Katharina Moderegger und Bankdirektor Jürgen Hubel.

Entwicklung der VR Bank

Der Bankvorstand konnte für das Geschäftsjahr 2016 positive und grundsolide Zahlen vermelden. So ist die Bilanzsumme um 4,8 Prozent oder 73,5 Millionen Euro auf 1.620 Millionen Euro angestiegen. Das hohe Vertrauen der Kunden in die kompetente Beratung der Bankmitarbeiter ließ die bilanziellen Kundengelder um knapp 29 Millionen Euro auf 1.312 Millionen Euro anwachsen. Das Kreditgeschäft mit Privat- und Firmenkunden lieferte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Bestwerte. 237 Millionen Euro Neukredite und weitere 41 Millionen Euro an Kreditverlängerungen führten zu einem Anstieg der Kundenforderungen auf beachtliche 1.128,3 Millionen Euro.

Direktor Hubel gab bekannt, dass die Bank in Bayerisch Gmain ein attraktives Baugrundstück erworben hat, das in enger Abstimmung mit der Gemeinde durch eine dem Ort angemessene Bebauung veredelt werden soll. Außerdem wurde durch den Erwerb eines Gesundheitszentrums in Dresden das Immobilienportfolio der VR Bank abgerundet.

Mit einer neuen Tankstelle, einer großzügig dimensionierten Waschanlage und einem Shop hat die Genossenschaft in Petting neue Geschäftsfelder erschlossen, die das traditionelle Warengeschäft sinnvoll ergänzen und in Verbindung mit dem Fachmarkt, dem Getränkemarkt und der Bankfiliale eine attraktive und umfassende Nahversorgung sicherstellen. Der Bilanzgewinn der VR Bank in Höhe von 2,251 Millionen Euro ermöglichte neben einer Stärkung des Eigenkapitals auch die Ausschüttung einer überdurchschnittlichen Dividende in Höhe von vier Prozent an die Mitglieder.

Als unverändert herausfordernd betrachtet Direktor Jürgen Hubel die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Die Zinsen werden sich wohl weiterhin entlang der Nulllinie bewegen. Die fortschreitende Digitalisierung dürfe keinesfalls die Alleinstellungsmerkmale der VR Bank gefährden, namentlich die flächendeckende Vor-Ort-Präsenz, die hohe Service- und Beratungsqualität, persönliche Beziehungen, Vertrauen und Zuverlässigkeit seien eben nicht digital reproduzierbar, so Bankvorstand Jürgen Hubel.

Goldene Zeiten für Mitglieder und Kunden

Unter diesem Titel stellte Marktbereichsdirektor Simon Zuhra zum einen die neue goldene VR-BankCard Plus und zum anderen physisches Gold als Anlagealternative für einen Teil des Geldvermögens vor. Die VR BankCard Plus ist exklusiv Mitgliedern der VR Bank vorbehalten. Neben Vorzügen wie Rabatten, Extra-Services oder Vergünstigungen teilnehmender Partnerbetriebe kann man mit dieser Card in vielen Geschäften kontaktlos bezahlen.

Im weitere Verlauf seines Vortrags zeigte Simon Zuhra die Chancen einer Kapitalanlage in physischem Gold auf.

Azubi-Projekt „mehr helfen, mehr sparen, mehr gewinnen“

Stellvertretend für die Auszubildenden der Bank erläuterte Katharina Moderegger das Projekt „mehr helfen, mehr sparen, mehr gewinnen“ vor. Das Ziel der Azubis ist, durch den Verkauf von Gewinnsparlosen, 10 gemeinnützige Einrichtungen im Geschäftsgebiet der VR Bank mit lebensrettenden Defibrillatoren auszustatten. Die harmonische Versammlung klang mit einem gemeinsamen Abendessen und interessanten Gesprächen aus.

Auszubildende Alexandra Hägele informierte die Mitglieder und Kunden über das Azubi-Projekt 2017.