Annette-Kolb-Gymnasium ist Umweltschule

VR Bank unterstützt das Engagment mit einer Spende

Die Schulgemeinschaft des Annette-Kolb-Gymnasiums als Umweltschule in Europa unterstützt mit ihren Projekten zu Umweltschutz, Nachhaltigkeit sowie sinnvollem Umgang mit Ressourcen und Energie die entwicklungs- und umweltpolitischen Ziele der Agenda 21 in der Region. Beispiele dafür sind fächer- und schulübergreifende Projekte, Planspiele, Workshops, Seminare, Studientage und Exkursionen, die ein Verständnis von wirtschaftlichen, sozialen Zusammenhängen und Zielen des Umweltschutzes fördern. Auch werden dadurch Perspektiven für Studium und Beruf in den Bereichen Umwelt-, Energie- und Ressourcenmanagement aufgezeigt. 

Mit der Feststellung „Wenn solche Vorhaben unterstützt und gefördert werden, so ist das nicht nur die Unterstützung von schulischem und überschulischem Engagement, sondern auch das Mitwirken an einem Zukunftsthema. Darüber kann man sich als Schule nur freuen“, bedankte sich Schulleiter Bernd Amschler bei der Übergabe des 1.500 Euro-Spendenschecks durch Bereichsdirektor Josef Babl und Jugendberater Georg Reichenberger von der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

Bei der symbolischen Scheckübergabe am AKG: Georg Reichenberger, Bernd Amschler, Josef Babl.

Zusammenarbeit mit der Uni Innsbruck

Das AKG führt in diesem Schuljahr mit allen 8. Klassen ein von der Universität Innsbruck wissenschaftlich betreutes Forschungsprojekt durch (Institut für Geographie, Projektleitung: Prof. Hans Stötter). Dabei bearbeiten die Schüler eigenständig, mit 21 betreuenden Lehrkräften, während des gesamten Schuljahres Fragestellungen zum Thema Klimawandel in all seinen Erscheinungen, Ursachen und Folgen (z. B. das Schmelzen der Alpengletscher und des Grönlandeises, Gefahr von Muren, Überschwemmungen in Bangladesch, Klimaflüchtlinge etc.)

Tage der Wissenschaftler

Zusätzlich führen Wissenschaftler aus verschiedenen Fachdisziplinen, z. B. Geographie, Physik, Geologie, Biologie, Umweltethik und Politiker mit den Schülern in kleinen Gruppen von ca. zehn Schülern am 16. März 2017 nachmittags Workshops durch. Am 22. Februar hält Professor Hartmut Graßl einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Wie können die Klimaschutzziele der Paris-Vereinbarung erreicht werden?“

Forscherwoche auf der Jamtalhütte

Der Höhepunkt des Schuljahres wird dann eine Forscherwoche im Hochgebirge vom 3. bis 7. Juli 2017 mit Aufenthalt auf der Jamtalhütte/Galtür in Tirol (2.300 m) sein, bei dem die Folgen des Klimawandels direkt im Hochgebirge und am Gletscher gemeinsam mit Experten vor Ort und Wissenschaftlern von Universitäten erforscht werden sollen.