Anleger in Schockstarre

Jeder Zweite kapituliert vor den Niedrigzinsen

Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, das im Auftrag der Union Investment regelmäßig das Anlegerverhalten in Deutschland untersucht.

Dabei bewegen die niedrigen Zinsen und ihre Auswirkungen auf das Erreichen der eigenen Sparziele immer mehr deutsche Sparer. Die Zahl derer, die das Niedrigzinsumfeld dazu bringt, ihre Geldanlage zu überdenken, ist innerhalb von neun Monaten kontinuierlich von 30 auf aktuell 35 Prozent gestiegen. Speziell bei der Altersvorsorge möchte jeder Zweite (51 Prozent) seine bestehenden Anlagen auf den Prüfstand stellen und eventuell modifizieren. Beinahe ebenso viele Menschen (45 Prozent) kapitulieren jedoch vor dem andauernden Niedrigzinsniveau und sind der Meinung, dass sie unabhängig von der Art der Geldanlage keine vernünftige Verzinsung bekommen. Beinahe jeder Dritte (31 Prozent) sieht keinen Sinn mehr im Sparen und gibt sein Geld lieber aus. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung in deutschen Privathaushalten.

Resignation ist keine Lösung - es gibt Alternativen

Grundsätzlich gaben drei viertel der Befragten an, dass auch aktienbasierte Anlagen für sie in Frage kämen, wenn sie wüssten, dass diese über einen Zeitraum von 20 Jahren keine Verluste machten. Gerade diese Bedingung haben die Märkte in der Vergangenheit selbst in schwierigen Marktphasen immer erfüllt. So hat jede Investition in den internationalen Aktienindex MSCI-World zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen 1970 und 2015 ab einer Haltedauer von 14 Jahren eine positive Rendite erzielt. Als weitere Hürde in Richtung einer breiteren Vermögensstruktur sehen zwei Drittel der Anleger mangelhaftes Wissen über Aktien und grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge. Kein Wunder, dass knapp die Hälfte der Anleger es als belastend empfinden, aus der Masse der Möglichkeiten die für sie richtige herauszufinden und daher für die Hilfe und Unterstützung eines Bankberaters dankbar sind.

Dieses Umfrage-Ergebnis bestätigt, dass die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost mit der umfassenden Genossenschaftlichen Beratung durch kompetente Beraterinnen und Berater auf dem richtigen Weg ist. Vielleicht liegt darin auch das Erfolgsgeheimnis, dass die Anleger den Genossenschaftsbanken in der schweren Struktur- und Vertrauenskrise der Bankenbranche besonderes Vertrauen entgegenbringen.