VR Interview

18.03.2020 – Unser Umgang mit dem Coronavirus

ACHTUNG! Dieses Interview ist nicht auf dem aktuellen Stand. Mehr Informationen unter www.vrbank-obb-so.de/coronavirus

OVB24: Die Corona-Krise hat die Welt voll im Griff. Das Robert-Koch-Institut hat das Ansteckungsrisiko ein weiteres Level nach oben gestuft. Die Gefahr, sich mit Corona zu infizieren ist somit offiziell „hoch“. Eine Situation, die zu Ausnahmezuständen in ganz Deutschland führt. Die Menschen sind aufgefordert zu Hause zu bleiben. Alles, was an Geschäften nicht lebensnotwendig ist, hat zu. Davon ausgenommen sind aber die Banken. Auch bei uns in der Region. Bei mir im Interview heute Albert Pastötter, Vorstand der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost. Wie sieht der Betrieb trotz Corona-Krise in der VR Bank aus?

Direktor Albert Pastötter – Vorstand

Albert Pastötter: Die wichtigste Nachricht am besten zuerst: Unser Betrieb läuft wie gewohnt weiter. Wir sind zu den gewohnten Öffnungszeiten in allen Filialen für unsere Kunden erreichbar. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter liegt uns aber auch am Herzen, deshalb möchten wir sie auch schützen. Die internen Abteilungen wurden auf verschiedene Filialen verteilt, es wurden Hygienemaßnahmen getroffen und die Mitarbeiter sind angehalten, einen Hygieneabstand zueinander und zu Kunden zu halten.

OVB24: Das Phänomen der Hamsterkäufe ist in den letzten Tagen über uns hereingebrochen. Und „Hamstern“ ist auch in den Banken zurzeit ein Thema. Inwiefern? Und warum ist es nicht notwendig, Geld zu hamstern?

Albert Pastötter: Auch bei uns ist das deutlich zu spüren. Anfang der Woche war es am schlimmsten. Die Menschen kommen vermehrt zu uns in die Filialen, um Geld abzuheben. Wir haben auch schon einige Geldbestellungen größerer Summen, denn die muss man ja vorbestellen. Zu diesem Thema können wir die klare Botschaft geben: Es ist nicht notwendig, das Geld vom Konto nach Hause zu holen. Die Versorgung mit Bargeld ist jederzeit, 24 Stunden und 7 Tage die Woche über unsere Automaten möglich und auch sichergestellt. Das wird auch so bleiben. Bei Fragen können sich unsere Kunden an unseren VR Service wenden. Die Kolleginnen und Kollegen sind dort von 8 bis 20 Uhr erreichbar und beantworten alle Fragen und helfen bei Sorgen gern weiter. Es gibt also keinen Grund, Geld zu „hamstern“.

OVB24: Ein Blick in die Zukunft: Wie kann sich eine Gesundheits-Krise wie die Corona-Krise, die ja auch eine Wirtschaftskrise ist, letztlich vielleicht doch auf unser Geld auswirken?

Albert Pastötter: Eine der großen Auswirkungen, die wir Banken bereits jetzt spüren, ist die Notlage kleinerer Unternehmen. Bereits jetzt kommen vermehrt Kunden auf uns zu, mittelständische Unternehmen aus der Region, die um Kredite oder Erhöhung ihres Kontolimits bitten. Denn die Auswirkungen der Corona-Krise werden bereits heute spürbar. Läden müssen ihre Waren vorfinanzieren, da sie wegen der Schließung aktuell nichts verkaufen können. In vielen Firmen stehen die Fließbänder. Das wird auf jeden Fall noch weitreichende Folgen für die Wirtschaft haben. Aber auch in diesem Fall lassen wir unsere Kunden nicht im Regen stehen. Wir sind gern für alle da, die finanzielle Hilfe benötigen. In den Filialen vor Ort, per Telefon unter 08651 6006-600 oder online unter www.vrbank-obb-so.de

OVB24: Wo können sich Ihre Kunden über die aktuelle Lage in der Bank informieren?

Albert Pastötter: Wir haben eine extra Inhaltsseite auf unserer Internetseite eingerichtet, wo wir über unseren Umgang mit dem Coronavirus informieren. Die Informationen werden immer auf dem aktuellen Stand gehalten und dort informieren wir auch über eventuelle Änderungen, die unsere Kunden betreffen. Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern, dass sie gesund bleiben!